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29.10.2019 | 15:45 0 Autor: Marie Bonnet RSS Feed

VISIONS 320: Foals über den Klimawandel, Politik und die Vollendung ihres Album-Zweiteilers

News 30358Foals haben ein halbes Jahr nach "Everything Not Saved Will Be Lost Part 1" die zweite Hälfte ihres diesjährigen Albumprojekts veröffentlicht. Yannis Philippakis spricht in VISIONS 320 über seine Inspiration zum Doppel-Werk.

Wie bereits beim ersten Teil haben Foals "Everything Not Saved Will Be Lost Part 2" komplett im Alleingang produziert. Nach dem düsteren und apokalyptischen ersten Teil versucht die Indierock-Band in der zweiten Hälfte wieder einen Sinn zu finden und zum Aufstehen und Weitermachen zu motivieren. Einen Großteil der Songs schrieb Philippakis in seinem Lieblingspub The Old Nun's Head in Peckham, London. "Ich wollte, dass die Songs unsere aktuelle Zeit wiederspiegeln, ich wollte Musik für die Menschen machen. Indem ich hier schrieb, wurden die Songs viel kommunikativer."

Eine treibende Idee für die geteilte Platte ist Philippakis' Sorge um das ökologische Gleichgewicht. "Warum sind wir nach so vielen Jahren des scheinbaren Fortschritts, ob technologisch oder politisch, an einem Punkt angekommen, an dem wir nicht nur eine Gefahr für den Planeten sind, sondern auch für uns selbst? Wir haben so vieles, das wir erreicht glaubten, kaputt gemacht." Auch seine Frustration über die sich vertiefende Spaltung der Gesellschaft und den Zerfall politischer Strukturen verarbeitet der Sänger in dem zweiteiligen Werk.

Nach dem tanzbaren "Part 1" geben sich Foals auf "Part 2" wieder rockiger. "'Part 2' zeigt eine andere Seite der Band, die auf 'Part 1' vielleicht unterrepräsentiert war und die viel mit der Wildheit und Dringlichkeit unserer Live-Shows zu tun hat"

Mehr zum neuen Foals-Album, das auch zu unserer Schönheit der Ausgabe wurde, was der griechische Ikarus-Mythos damit zu tun hat und wie die Band versucht, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern, erfahrt ihr in VISIONS 320, das ab Mittwoch, den 30. Oktober am Kiosk erhältlich ist.

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