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18.06.2018 | 13:25 3 Autor: Gerrit Köppl RSS Feed

Pinkpop Festival: Kleinbus fährt in Personengruppe, ein Toter und drei Verletzte

News 28641Beim niederländischen Pinkpop Festival ist am frühen Morgen ein Kleinbus in eine Besuchergruppe gefahren. Eine Person kam dabei ums Leben, drei weitere wurden schwer verletzt. Der Fahrer hat sich inzwischen der Polizei gestellt.

Der Vorfall ereignete sich heute gegen 4 Uhr morgens auf dem Mensheggerweg in Landgraaf, nur unweit entfernt des Pinkpop-Festivalgeländes. Laut der zuständigen Polizei der Provinz Limburg habe ein nicht zum Festival gehörender Kleinbus mehrere Menschen erfasst. Drei Menschen werden derzeit im Krankenhaus behandelt und befinden sich in einem kritischen Zustand, ein Mann kam bei dem Vorfall ums Leben.

Der Fahrer flüchtete vom Ort des Geschehens. Inzwischen habe sich jedoch ein 34-jähriger Mann selbst gestellt, wie die Polizei in einer Pressekonferenz mitteilte. Es sei noch nicht klar, ob es sich um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelt. Bislang gebe es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. "Mögliche Motive sollten nach der Befragung klar werden", sagte die Ermittlungsleitung. Wer den Vorfall beobachten konnte und weitere Infos hat, kann sich unter der eigens eingerichteten Hotline +31 900 8844 melden.

Bei dem Todesopfer handele es sich um einen 35-jährigen Mann aus Heerlen, bei den drei Verletzten um einen Mann und eine Frau aus Heerlen, sowie einen weiteren 30-jährigen Mann aus Landgraaf selbst.

Der Bürgermeister von Landgraaf sprach den Betroffenen sein Mitgefühl aus: "Schrecklich! Meine Gedanken sind jetzt mit den Opfern und ihren Liebsten." Die Leitung des Festivals sagte die traditionellen Abschiedsfeiern ab.

Das Pinkpop Festival fand am vergangenen Wochenende statt. Dort waren unter anderem Künstler wie Pearl Jam, A Perfect Circle und die Foo Fighters aufgetreten.

Tweet: Veranstalter des Pinkpop sind schockiert

Tweet: Bürgermeister von Landgraaf spricht sein Beileid aus

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Kommentare (3)

Avatar von roland21 roland21 18.06.2018 | 15:16

Und eine weitere Berichterstattung, welche meines Erachtens, zumindest in der Form, in der sie in Erscheinung tritt, nichts verloren hat. Das hat nichts mehr mit sachlicher Berichterstattung rund um das Thema Musik zu tun. Das ist praktizierter voyeurismus. Stillt nur weiter eurte Gier nach reißerischen Informationen. Ich lese seit wirklich vielen vielen Jahren mit. Fast seit Beginn des Bestehens eures Magazins. Inzwischen nur noch Online. Und ihr schafft es echt immer wieder den Leser mit einem Kopfschütteln zurück zu lassen. Ich habe es schon einmal gesagt und ich sage es wieder. Euer Niveau ist auf dem der Bildzeitung. Mit dem kleinen Unterschied, dass eure Rethorik misserabler ist.

Avatar von klausemann klausemann 18.06.2018 | 17:23

Die Berichterstattung ist kurz und sachlich. Es werden Fragen geklärt wie:
* Was ist über den Täter bekannt?
* Was ist über die Motive bekannt?
* Wie viele Leute sind betroffen?
Dabei spekuliert Visions nicht, sondern beruft sich auf Quellen, die auch angegeben werden. Das ist seriöser Journalismus und der Bericht ähnelt dem Bericht des ZDF. Ich kann also nicht verstehen, was an dem Bericht voyeuristisch sein soll. Es geht um einen Vorfall bei einem großen Musikfestival, der Bezug zur Musik ist offensichtlich.
Wieso lesen Sie seit "vielen vielen Jahren" (sic!) das Visions-Magazin, obwohl es Ihnen so zuwider scheint? Es zwingt Sie doch keiner, diesen angeblichen Voyeurismus zu unterstützen! Sie können also die Bild lesen, deren Rhetorik Sie als höherwertig erachten.

Avatar von roland21 roland21 18.06.2018 | 17:55

Nur weil es ein Ereignis ist, dass im Rahmen einer Musikveranstalltung geschehen ist, ist in meinen Augen kein Argument dafür, darüber Bericht zu erstatten. Macht was ihr wollt. Aber ich bin sicher nicht der einzige, dem das irgendwie merkwürdig vorkommt. Mit Musik hat dieser bericht nämlich überhaupt nichts zu tun.

Warum ich hier mit lese? Macht der Gewohnheit.

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