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VISIONS Premiere: Sólstafir präsentieren Video zu "Hula"

News 27526

Foto: Screenshot Youtube

Sólstafir gelingt es erneut, zu ihrem erhabenen Post- und Alternative-Rock die passenden Bilder zu liefern: Zum Song "Hula" erzählen die Isländer eine dramatische Geschichte von Verlust - und zeigen einen weltweit wohl einmaligen Ort.

Im Video verarbeiten ein Mann - gespielt von Sólstafir-Sänger und -Gitarrist Aðalbjörn Tryggvason - und eine Frau einen tragischen Verlust: Die Frau liegt wach, immer wieder erscheinen Bilder vom Schatten eines spielenden Kindes vor ihrem geistigen Auge. Irgendwann bricht sie aus der Tristesse aus, während sich Sólstafirs Post- und Alternative-Rock zu den grauen Bildern langsam aufschaukelt - bis sich die Frau am Ende an einem überraschenden, optisch beeindruckenden Ort wiederfindet.

"Wir waren 2013 auf Tour, als wir in Litauen diesen Ort entdeckten, den 'Berg der Kreuze'", sagen Sólstafir selbst über ihr neues Video. "Damals wussten wir, dass wir dort eines Tages ein Video würden drehen müssen." Nachdem sich die Band 2015 im Zuge des Videodrehs zu "Miðaftann" mit dem Regisseur Harri Haataja und dem Kameramann Vesa Ranta angefreundet hatte, schickte die Band die beiden Finnen für ihren neuen Clip los, um ihren Traum von einem Video an dem ungewöhnlichen Ort zu verwirklichen. Der katholisch geprägte Wallfartsort existiert bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts, heute stehen dort über 50.000 Kreuze, Pilger fügen regelmäßig neue hinzu.

Der Song "Hula" stammt aus dem aktuellen Sólstafir-Album "Berdreyminn", das im Mai erschienen war. Auch für den darauf enthaltenen Song "Silfur-Refur" hatte die Band schon ein Video drehen lassen.

Nachdem die Isländer bereits im Sommer bei diversen Solo- und Festivalshows - zuletzt unter anderem auf dem Reeperbahn Festival - zu sehen gewesen waren, kommen sie Ende des Jahres noch einmal auf Tour. Karten für die Konzerte in Deutschland und Österreich gibt es bei Eventim.

Video: Sólstafir - "Hula"

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Sólstafir

29.11. München - Theaterfabrik
30.11. Salzburg - Rockhouse
08.12. Wien - Arena
12.12. Berlin - Heimathafen
13.12. Köln - Kantine
14.12. Osnabrück - Rosenhof
17.12. Hamburg - Grünspan

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