Zur mobilen Seite wechseln
14.03.2002 | 14:36 0 RSS Feed

Alles nur ein Scherz(artikel)?

Mike Patton machte am vergangenen Wochenende in London von sich Reden, als er bei einem Auftritt von Tomahawk angeblich ins Publikum urinierte.

Hier das Statement von Pattons Label Ipecac:"Die Geschichte ist ein bisschen außer Kontrolle geraten, so dass es an der Zeit ist, dass wir den Gerüchten ein Ende bereiten: Erstens handelte es sich weder um echtes Urin noch um einen echten Penis. Zweitens wurde Mike Patton nicht verhaftet. Drittens ist an all dem der Nu Metal Schuld. Wirklich! Mike Patton und Tomahawk kamen am 10. März im Londoner Astoria an. Vor der Show mussten noch einige geschäftliche Dinge erledigt werden. Einige Mitglieder des Nu Metal-Inner Circles waren zufällig auch in London, und wollten ein kleines Stelldichein mit dem Gottvater des Nu Metals, Mike Patton, abhalten. Diskutiert wurde unter anderem, ob Mike sein Okay zu einem Faith No More Tribute-Album geben würde, und darüber, wie viele Millionen Dollar man ihm anbieten müsste, damit er über eine Faith No More-Renunion, bzw. eine Nu Metal-Festival-Tour nachdenken würde.
Bei dem Zusammentreffen waren auch potenzielle Tourteilnehmer anwesend, unter anderem Chino (Deftones), Brandon (Incubus), Fred (Limp Bizkit), Coby (Papa Roach), Joey (Slipknot), Gavin (Bush) und Bill (Faith No More). Das Meeting ging sehr locker vonstatten, bis Patton aus nicht näher bekannten Gründen verschwand. Später erzählte er seinem Tomahawk-Kollegen John Stanier, dass Chino sehr betrunken gewesen sei und unrealistische finanzielle Forderungen gehabt habe.
Als Patton den Ort des Geschehens verließ, hat ihn scheinbar ein Astoria-Security gepackt, und ihm gesagt haben, er solle seinen "skinny little ass" zurück in dieses Meeting bewegen, um den Deal perfekt zu machen. Mike weigerte sich und es kam zu einem kleinen Kampf.
Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten und das Meeting vertagt worden war, haben sich Tomahawk fertig gemacht, um auf die Bühne zu gehen. Bevor sie allerdings auf die Bühne stiegen, wollten die Tomahawk-Mitglieder Kevin Rutmanis und Duane Denison Mikes schlechte Laune aufbessern, und zeigten ihm die Spielzeuge, die sie sich zuvor in einem von Londons besten Fetisch-Stores gekauft hatten. Eins dieser Teile war ein Gummi-Dildo, der Wasser spritzte. Mike dachte, dass er dem Nu Metal-liebenden Hooligan-Security damit den perfekten Streich spielen könnte.
Jeder weiß inzwischen, wie die Geschichte ausgegangen ist. Vielleicht habt ihr auch Bilder vom Auftritt gesehen. Als Mike dann Backstage festgenommen wurde und den Dildo aus seiner Hose zog, lachten alle Parteien laut und die Stimmung war gerettet. Nur die Fotografen waren sauer, denn die hatten gedacht, dass alles echt gewesen sei. Übrigens hat Mike sein okay zum Tribute-Album gegeben und das Nu Metal-Festival abgesagt."

Bitte einloggen, wenn du diese News kommentieren möchtest.