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21.04.2011 | 09:53 0 Autor: Daniel Gerhardt RSS Feed

EMA - Soul on Fire

Manche Leute mögen Baggerseen, Frisbeewerfen und Männer in Badelatschen. Andere setzen sich zu Hause ins abgedunkelte Zimmer und hören EMA.

EMA ist Erika M. Anderson, sie gehörte bis zu Beginn des letzten Jahres zur Noise-, Folk- und Drone-Rockband Gowns, und bringt im Sommer ein Soloalbum raus. "Post Life Martyred Saints" erscheint deshalb je nach Blickwinkel zum denkbar schlechtesten oder besten Zeipunkt: Wer im Sommer wirklich Sommersachen macht, könnte sich von der düsteren, schwer angeschlagenen Stimmung dieses Indie-Gothrock eventuell beim Eisessen gestört fühlen. Allen anderen sei schon mal im Vertrauen gesagt: Die Platte ist der Wahnsinn. Der schwer verletzte Mund-direkt-am-Mikrofon-LoFi-Wahnsinn der frühen Cat Power, um genau zu sein – wobei "Past Life Martyred Saints" auch gute Verbindungen zur zerschossenen Intensität der letzten Elliott Smith-Platte "From A Basement On A Hill" unterhält und es sicherlich kein Zufall ist, dass EMA den Danzig-Song "Soul On Fire" gecovert hat .

Das Album erscheint am 3. Juni, seinen Opener "The Grey Ship" kann man <a href=" http://www.souterraintransmissions.com/souterrain/artist_free_downloads.jsp?artist=22740 "_blank">kostenlos herunterladen, und das Video zum zweiten Stück "California" am besten sofort angucken.

EMA - "California"

Live: EMA 05.05. Berlin – Berghain Kantine

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