0 Autor: Matthias Möde

Tiny Ghosts - Another Poison Wine

Another Poison Wine
  • VÖ: 30.04.2010
  • Label: Destination Unknown/Cargo
  • Erschienen in: VISIONS Nr. 205

Auf der Suche nach Antworten und Klängen stellen Tiny Ghosts Fragen und finden ihren Sound.

Unaufgeregt und abgeklärt eröffnet das knapp siebenminütige Question Of Love das dritte Album der vier Freiburger. Die Stimme klingt anfangs gekünstelt, meint es aber ernst, hat etwas zu erzählen und zu hinterfragen. Eine Instrumental-Passage schubst das „Post“ vor dem „Punk“ beinahe zum „Rock“ herüber und beschließt den nachdenklichen Opener. Godmachine platzt herein, galoppiert überraschend los und dokumentiert, warum die Wipers allerorts als Referenzband auftauchen. Birdland klingt erneut anders, weder mitreißend noch ausschweifend, sondern nach einer wohlklingenden R.E.M.-Nummer. Überraschende Wendungen bleiben für den Rest des Albums aus, als ermahne sich die Band in Human Ways selbst: „You can’t have everything.“ Muss man ja auch nicht.

Bewertung: 7/12

Bitte einloggen, wenn du diese Platte bewerten möchtest.

Bitte einloggen, wenn du diese Platte kommentieren möchtest.