18.02.2013 | 19:36 42 Autor: Dennis Drögemüller RSS Feed

With Full Force - Macher im Interview

News 18006Wollen wir bei einem Festival dabei sein, auf dem die nationalistische Band Frei.Wild spielt? Diese Frage beschäftigt derzeit nicht nur die Fans des With Full Force Festivals, sondern auch uns als Medienpartner. Wir haben die Frage mit "Nein" beantwortet. Auch nach Frei.Wilds Absage bleiben dabei im Interview mit den Organisatoren des Festivals Fragen offen.

Es ging alles sehr schnell: Am Dienstag, dem 12. Februar, verkündeten die Macher des With Full Force Festivals, dass die umstrittene Südtiroler Band Frei.Wild in diesem Jahr dort auftreten würde. Schon am selben Tag wurde die Entscheidung auf der Facebook-Seite des Festivals kontrovers diskutiert: Während einige Fans sich auf Frei.Wild freuten, äußerten etliche ihren Unmut über die Ankündigung, weil sie die nationalistischen Tendenzen der Band für untragbar hielten.

Am Donnerstagmorgen entschieden wir von VISIONS uns dann nach reiflicher Überlegung, wegen der Nähe der Band zu nationalistischem Gedankengut von der Präsentation des Festivals zurückzutreten. Auch Jägermeister, der Festivalguide und das Tätowier Magazin sagten ihre Beteiligung ab oder ließen sie zeitweilig ruhen, der Hamburger Club Three Monkeys erteilte erneuten Warm-up-Partys für das Festival eine Absage, auch Bands dachten laut darüber nach, ihre Teilnahme abzusagen. Am Freitag reagierten Frei.Wild auf die Kritik und sagten ihren Auftritt beim With Full Force ab – noch vor jedem offiziellen Statement der Veranstalter.

Unser geplantes Interview mit With-Full-Force-Veranstalter Sven Borges musste zunächst aus Zeitmangel mehrfach verschoben (Borges ist derzeit als einziger von drei Veranstaltern im Büro) und schließlich von einem Telefon- in ein Email-Interview umgewandelt werden, bei dem Fragen zu der politischen Ausrichtung von Frei.Wild nicht beantwortet wurden. Durch die Form des E-Mail-Interviews bitten wir zu entschuldigen, dass der allgemein übliche Gesprächsfluss nicht entsteht.

Sven, wann und warum habt ihr euch entschieden, Frei.Wild für das With Full Force Festival zu buchen?
Sven Borges: Das With Full Force war schon immer ein Fanfestival. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen richten wir uns nach den Wünschen unseres Publikums. Dazu gibt es jedes Jahr eine repräsentative Umfrage, wo jeder Teilnehmer seine Wünsche äußern kann.

Gab es intern Diskussionen, ob Frei.Wild nach den Kontroversen um die Band auf dem With-Full-Force-Festival auftreten sollen? Oder waren die Kontroversen sogar eher ein Grund, die Band zu buchen?
Wenn es starke Reaktionen auf eine Band gibt, kann man sich diesen nicht verschließen. Ein Grund zum Buchen ist das aber keinesfalls für uns gewesen.

Die Reaktionen auf die Bestätigung von Frei.Wild waren teilweise heftig: Die Mehrheit der Fans reagierte entsetzt auf die Entscheidung, einige Geschäftspartner und Bands dachten laut über einen Rückzug vom Festival nach. War angesichts des Rufes von Frei.Wild nicht absehbar, dass es so viel Kritik geben würde?
Es gab letztlich keinerlei Absagen von Bands. Wir haben auch keine Absage unserer Haupt-Präsentatoren bekommen. Nur VISIONS hat sich gemeldet und die Kooperation abgesagt.

Alle zurückgetretenen Sponsoren haben auf ihren Webseiten Stellungnahmen veröffentlicht, in denen sie sachlich erklären, dass sie Frei.Wild mit ihren nationalistischen Texten und ihrer aggressiven Attitüde für unvereinbar mit Werten wie Toleranz, Weltoffenheit und Respekt halten. Könnt ihr die Begründungen nachvollziehen?
Wie gesagt: Uns hat kein Sponsor abgesagt.

Auf eurer Webseite habt ihr Frei.Wild im Zuge der Bestätigung als umstritten, den Umgang mit der Band aber gleichzeitig als "Hexenjagd" bezeichnet. Was meint ihr mit "Hexenjagd"? Haltet ihr die Kritik an der Band für unberechtigt?
Ich beantworte ausschließlich Fragen, die das With Full Force betreffen. Wertungen über die Band Frei.Wild, deren Texte oder deren Vergangenheit möchte und kann ich nicht abgeben.

Frei.Wild haben drei Tage nach der Bestätigung noch vor einer Erklärung durch euch als Veranstalter ihren Auftritt beim With Full Force abgesagt. Standet ihr seit den Diskussionen im Kontakt mit der Band, und war Frei.Wilds Statement vom Freitag mit euch abgesprochen? Habt ihr vorher diskutiert, die Band wieder auszuladen?
Die Band hat bekannt gegeben, aus welchen Gründen das WFF abgesagt wurde. Das haben wir so akzeptiert. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Hat Frei.Wilds Absage dem Festival eher geholfen oder eher geschadet?
Das kann ich zum heutigen Zeitpunkt nicht einschätzen.

Eigentlich war von euch eine Stellungnahme zu den Vorgängen rund um Frei.Wild für den heutigen Montag angekündigt. Bisher gab es jedoch nur eine knappe Meldung auf der Webseite, in der die Absage mitgeteilt wird, Erklärungen fehlen. Warum habt ihr auch als Veranstalter in Sachen Informationspolitik von der Band das Heft aus der Hand nehmen lassen und nicht selbst Stellung bezogen?
Ich verstehe die Frage nicht. Wir wurden von der Band informiert und haben dies an unsere Besucher weitergeleitet. Ich weiß nicht, was es da noch mehr zu sagen gibt. Von für Montag angekündigten Stellungnahmen weiß ich nichts, das wurde auch so nie ausgesagt.

Erhalten Frei.Wild trotz der Absage ihre volle oder Teile ihrer Gage? Habt ihr als Veranstalter damit nicht nur den Schaden der kritischen Berichterstattung, sondern auch einen finanziellen?
Zu vertragsinternen Punkten kann ich an dieser Stelle keine Auskunft geben. Ich denke, das ist auch nicht von Interesse.

Im Statement zu der Absage flüchten sich Frei.Wild einmal mehr in die Märtyrer-Rolle: Eine kleine "Gruppe von Internet-Freaks" habe einen Shitstorm und damit "hektische Medienberichterstattung" ausgelöst, ihr als Veranstalter seid "dermaßen unter Druck geraten", dass Frei.Wild den Auftritt zu eurem Schutz absagen müssten. Tatsächlich äußerte sich eine klare Mehrheit der Festivalfans kritisch über die Bestätigung der Band, wir von VISIONS haben unser Statement nach 24-stündiger Überlegung veröffentlicht und euch als Festivalmacher nicht unter Druck gesetzt. War es tatsächlich der öffentliche Druck auf euch als Veranstalter, der zur Absage führte?
Das muss man die Band fragen, ich kann nicht für Frei.Wild antworten.

Wie geht das With Full Force generell mit Weltanschauungen und politischen Aussagen von Bands und Besuchern um?
Das WFF ist und bleibt ein Musikfestival. Hier geht es nicht darum, Politik zu machen. Das haben wir immer so gehalten und werden das auch zukünftig tun. Wir kämpfen gegen jede Form von Radikalismus. Und wir haben schon immer klare Aussagen dazu getroffen, dass Nazis und Rassisten bei uns nichts zu suchen haben. Zu uns kommen Fans harter Musik, um an einem Wochenende ihre Leidenschaft auszuleben und Gleichgesinnte zu treffen.

Hattet ihr keine Sorgen, dass eine Band wie Frei.Wild – selbst wenn sie sich als unpolitisch verkauft – auch rechtsextremes Publikum angezogen hätte, das das Festival politisch "in Besitz genommen" hätte?
Frei.Wild haben sowohl 2010 auf dem WFF als auch in den letzten Jahren auf diversen deutschen Festivals wie Summerbreeze und Wacken gespielt. Mir ist nicht bekannt, dass es dort zu solchen Problemen gekommen wäre. Ich kann auch nicht sagen, dass es bei uns 2010 irgendwelche Vorfälle gegeben hat.

Vermutlich werden auf dem Festival Besucher mit Frei.Wild- oder Böhse-Onkelz-Merchandise gegen die Absage der Band Flagge zeigen. Wie verhindert ihr, das politisch links gesinnte mit rechts gesinnten Musikfans gewaltsam aneinandergeraten und alle ein gutes und sicheres Festival erleben?
Weder Böhse-Onkelz- noch Frei.Wild-Merchandise ist verboten. Dementsprechend vertrauen wir auf die Eigenverantwortlichkeit jedes einzelnen Besuchers, die erwachsen genug sind, selbst zu entscheiden, was sie auf dem Körper tragen wollen. Wir sorgen dafür, dass verbotene T-Shirts, Aufschriften und so weiter nicht auftauchen und führen – wie auch in den letzten Jahren schon – umfangreiche Kontrollen durch. Thor Steinar beispielsweise ist bei uns unerwünscht, und wir fordern unsere Besucher auf, diese Kleidung auf den WFF nicht zu tragen. Zur Gewalt haben wir eine ganz klare Meinung – die hat bei uns in körperlicher Form nichts zu suchen, und wir werden sie, egal aus welcher Richtung, nicht dulden. Lediglich musikalische Gewalt spielt bei uns eine übergeordnete Rolle als eines der härtesten Festivals in Europa.

Im Line-up des With Full Force befinden sich auch nach der Absage von Frei.Wild noch Bands mit fragwürdigem Hintergrund: Die schwedischen Black-Metaller Marduk fielen in der Vergangenheit zwar durch rechte Aussagen auf, gelten nach glaubhaften Distanzierungen heute jedoch als rehabilitiert. Unantastbar hingegen bewegen sich als Nachfolgeband der Neonazi-Rocker Kaiserjäger auch heute noch am rechten Rand. Steht es zur Debatte, Unantastbar vom Line-up zu streichen?*
Marduk haben schon viele Male auf dem WFF gespielt. Ich weiß nicht, warum sich daran etwas ändern sollte. Auch sonst haben wir nicht geplant, irgendwelche bestätigten Bands abzusagen.

Welche Schlüsse und Konsequenzen zieht ihr als Veranstalter aus der Kontroverse?
Wir werden auch weiterhin im Sinne des With Full Force und dessen Fans handeln – wie es sich für ein Fanfestival gehört.

*Inzwischen haben auch Unantastbar ihren Auftritt auf dem With Full Force abgesagt.

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Kommentare (42)

Avatar von faustian faustian 18.02.2013 | 19:57

wahrscheinlich das nichtssagendste Interview, das ich je lesen durfte

Avatar von bartgesang bartgesang 18.02.2013 | 20:37

Oh, das war ja jetzt sehr tiefschürfend.

Avatar von ImNebel ImNebel 18.02.2013 | 20:40

Das Interview ist bestimmt nicht sehr förderlich für das WFF.

Avatar von foolfighter80 foolfighter80 18.02.2013 | 20:57

Warum zum Geier willigt man in ein Interview ein, wenn an nix erzählen möchte? Es drängt sich der Verdacht auf, da war/ist Herr Borges noch ganz Herr der Lage...

Avatar von foolfighter80 foolfighter80 18.02.2013 | 20:58

Noch=nicht

Avatar von richy rich richy rich 18.02.2013 | 21:08

Da führen die geistigen Brandstifter der Visions , die 250.000 Frei.Wild Fans pauschal als Nazis hinstellen , ein Interview und erwarten noch irgendeine Form von Kooperation und Einsicht des Veranstalters , der zum 20. jährigen Jubiläum alle Wunschbands der Fans haben wollte ?

warum ?

Zum Teufel würde ich sie jagen !

Denke je schneller das WFF , Visions vom Hof Jagd , desto schneller kann das WFF sein , was es früher mal war ...

... ein Festival für Fans aller Art , die ohne politischen Stempel auf der Stirn gemeinsam den härtesten Acker Deutschlands zum beben brachten.

Alle anderen namhaften Musikmagazine Metal Hammer , RockHard , EMP und iMusikTV und Festivalmacher wie Wacken , Summerbreeze machten die Inqisition von Frei.Wild nicht mit , weil sie sich einer eigenen Überprüfung der Band gestellt haben und nicht wie die Visions ihre Interpretationen von vorverurteilenden Internetblogs zieht !

... aber nur die Visions hat den vollen durchblick und beschwert sich noch darüber , das sie jetzt von den normalen WFF Fans kritisiert wird.

Visions .... macht euch vom Acker !

Avatar von richy rich richy rich 18.02.2013 | 21:17

Morgen wird die nächste Band zum Abschuss freigegeben , oder die Security.

ach einfach alle Gäste vom Festival ... sind ja zumindestens mal rechtsoffen , also nazis ^^ ... verquerte Einstellung von Pseudointelektuellen , die uns bestimmen wollen wie wir zu leben haben !

Avatar von bartgesang bartgesang 18.02.2013 | 21:24

Also mit Verlaub, jetzt mach mal halblang. Niemand hat Frei.Wild oder den Veranstaltern was vorgeschrieben. Die Visions-Redaktion hat lediglich kundgetan, dass sie keine Lust haben, Sponsoren eines Festivals mit Frei.Wild - Beteiligung zu sein. Und das ist als Sponsor ihr gutes Recht. Auch, das nach außen zu kommunizieren.

Wenn die Band daraufhin nicht das Kreuz hat, sich der Debatte zu stellen sondern es vorzieht, sich schmollend in die Opferecke zurückzuziehen - dann sagt das über die Visions-Redaktion gar nix aus. Über Frei.Wild, die großen Heimatfahne-gegen-den-Sturm-Halter, allerdings eine Menge.

Avatar von L33 L33 18.02.2013 | 21:34

wie wir leben wollen:

- ohne faschisten
- ohne bands, die mit der nähe zu selbigen kokettieren

;-)

wenn's den faschisten nicht passt, zieht doch auf den mond :-P

Avatar von cdkäufer24 cdkäufer24 18.02.2013 | 22:04

Als ich war auch erst skeptisch was die Richtung dieser Band anging. Aber wenn man sich dieses Interview anschaut (http://www.youtube.com/watch?v=y2Ho7u6IiDo), kann man sagen dass sie vielleicht patriotisch, aber sicher nicht rechtsextrem sind.

Avatar von REALGOLDI REALGOLDI 18.02.2013 | 23:36

Woran erinnert mich dieses Interview eigentlich nochmal? Ach ja ... genau! Oder an das da.

Avatar von dagoth dagoth 19.02.2013 | 07:59

Böse rechte Marduk... welcher Volltrottel hat dieses "Interview" verfasst?!

Avatar von sxebastian83 sxebastian83 19.02.2013 | 08:06

Wieso bezeichnet ihr als Visions
Menschen die Böhse Onkelz Shirts tragen
generell als Rechtsgesinnte Musikfans??

Avatar von richy rich richy rich 19.02.2013 | 08:13

Und wenn man denkt die Visions wäre nun das Sprachrohr für viele WFF Fans gewesen , dann täuscht man sich gewaltig da wird doch viel von ausserhalb hereingetragen.

95 % von den Leuten , die sich im Internet einen Wolf hetzen , haben mit dem WFF überhaupt nicht zu tun , sondern finden FW einfach Scheisse , oder haben einfach Spass sich an einem Shitstorm zu beteiligen. die haben mal gar nichts mit den Leuten zu tun die seit Jahrzehnten friedlich Seite an Seite dort feiern , ansonsten müsste man ihnen ja vorwerfen , die ganzen Jahre vorher die Augen verschlossen zu haben , das jetzt ausgerechnet bei FW so ein aufriss gemacht wird sagt doch schon alles , denke den ganz linken Spinnern geht es einfach gegen den strich , das dort alle Gruppierungen friedlich zusammen feiern !

Man muss wissen das der Veranstalter in den letzten Jahrzenten alles dafür getan hat um es allen Fans ( nicht den politischen Spinnern ) recht zu machen eine Party für alle Farben zu veranstalten , aber wenn dir dann dein Festivalpromoter Visions den Dolch in den rücken stösst und sich an der Medienjagd beteiligt und dich im stich lässt um sich als Retter der Szene zu feiern , ist das einfach nur erbärmlich !

Seitens der Visions würde einfach eine Chance vertan , sich wirklich journalistisch mit diesem ( zugegebenerma9en heiklen ) Thema Frei.Wild , unparteiich auseinanderzusetzen , denn mit dem Boykott habt ihr nun nach aussen hin alle Vorwürfe gegen Frei.Wild bestätigt. Was man erkennt , das Jägermeister sich darauf berufen hat und ebenfalls einen Boykott ins Auge fasste.

Man sollte aber einfach seinem eigenen Menschenverstand einsetzen , unterstützt durch einfache regeln ...... :

Lieder selbst anhören , den Text dabei eigenständig analysieren , keine einzelnen Passagen herauslösen und beurteilen , sondern nur den kompletten text als Einheit interpretieren , ohne diesen Generalen Naziverdacht.und dem druck jetzt unbedingt etwas finden zu müssen.

Schön wäre auch nicht mit den begriffen " National , Nationalismus , Nationalsozialismus , Völkisch National , Rechtsradikal , Faschismus , Rechts " solange zu jonglieren bis keiner mehr weiss was gemeint ist und dann flapsig rechte Musik zu erkennen , ohne den hinweis das es so rechts empfunden werden kann wie die CDU , nämlich bürgerlich , schwarz.

Dann würden weite teile der Freiwildfans sich nämlich auch nicht verunglimpft fühlen !

Avatar von richy rich richy rich 19.02.2013 | 08:14

Aber wenn man sich begnügt schon interpretierte texte von sogenannten " Enthüllungsjournalisten " , die ihren Lebensunterhalt damit verdienen ( und ab und zu ne Schlagzeile brauchen ) das sie Enthüllungsbücher herausgeben und durch Talkshows tingeln mehr glauben schenkt , dann werden die Vorwürfe sehr leicht zu einem Boomerang , denn am ende kommt sowieso nur ein " man könnte soundso verstehen , bewegt sich am rechten rand , ist zwar nicht radikal aber ... , könnte Völkisch National verstanden werden" heraus ...

... also eigentlich nur heisse Luft !

Deswegen kann man das verhalten im Interview , was die Visions ja unbedingt noch durchführen wollte , auch so verstehen wie es dann rüberkommt ...

... ihr gehört NICHT mehr dazu !

Interview zwischen WFF Veranstalter ( links ) und Visions Redakteur , nachdem Visions mit fragwürdigen interpretationen und dem Boykott das Festival im stich gelassen hatten ! http://youtu.be/9W0bFltbZWs

Avatar von richy rich richy rich 19.02.2013 | 08:21

Fehler dienen der Erheiterung , damit es den Hobbyklugscheissern nicht langweilig wird ... Interpunktion um sie zu ärgern ! ;)

Avatar von sebel sebel 19.02.2013 | 08:41

Ob Frei.Wild nun Nazis sind oder nicht, sei mal dahingestellt. Fakt ist aber, dass alternative Musik mit Sicherheit nichts mit Werten wie Nationalismus oder Patriotismus zu tun hat. Vielmehr steht alternative Musik für mich immer noch für Kritik an den bestehenden Verhältnissen und Internationalismus, für Weltoffenheit, kurzum für linke Ideen. Visions ist ein Magazin für alternative Musik und Frei.Wild ist mal augenscheinlich so gar nicht damit vereinbar, im Übrigen genauso wenig wie die CDU. Also ist es doch völlig legitim diese Band oder ein Festival auf dem sie auftritt nicht präsentieren zu wollen.

P.S.: Formulierungen wie "den Dolch in den Rücken stoßen" sind sowas von 1933.

Avatar von DerBolzen DerBolzen 19.02.2013 | 08:42

@ richy rich:
Wen willst Du denn mit Deinen Posts von was überzeugen?

Nur weil die Visions und viele andere FW, ihre Texte und Einfluss anders beurteilen als Du, heißt es nicht, dass sie nicht gemacht haben was Du forderst, nämlich sich selber ein Bild machen, interpretieren und zu einem eigenen Schluss kommen. Aber das muss ja an der "Hetze" liegen, wenn jemand zu einem anderen Schluss kommt.
Aber das kannst Du wohl nicht akzeptieren, daher ist Dein Geschreibsel für mich auch nur "heiße Luft".

"denke den ganz linken Spinnern..."
"wenn dir dann dein Festivalpromoter Visions den Dolch in den rücken stösst und sich an der Medienjagd beteiligt und dich im stich lässt"
Interessante Wortwahl übrigens.

Avatar von SHITHEAD SHITHEAD 19.02.2013 | 09:48

Reichi Reich? Er träumt wohl vom vierten. Oder so, haha.

Avatar von John John 19.02.2013 | 09:50

Habe selten gesehen, wie sich ein Festivalveranstalter derartig selbst disqualifiziert. Mal ganz abgesehen von der Fans der Band, die auch hier an einer entscheidenden Verständnisschwäche leiden: Es wird an keiner Stelle ein Generalverdacht über die Fans gegossen. Das Visions steht lediglich hinter einer anderen, mich mehr überzeugenden Lesart was die Texte und den Hintergrund von Frei.Wild angeht. Aber mit "Fans" ist in dieser Hinsicht eine Diskussion nicht wirklich zu führen.

Sven Borges schafft es im Interview, regelrecht beleidigt und einsilbig weiter auf einen maximalen Schaden aus zu sein. Mit seinem Team hat er nicht nur einfach Frei.Wild eingeladen, sondern von vornherein sich an deren Opferinszenierung beteiligt ("Hexenjagd"). Eine Band also, die sämtliche Begrifflichkeiten allgemeiner Hau-drauf-Glatzen nutzt ("Gutmschen"), nicht ohne Grund eine hohe Anschlussfähigkeit zum rechten Rand herstellt - und eben mit Phillipp Burger einen Sänger hat, der sich eben NICHT glaubhaft von seiner Vergangenheit distanziert. Sein Engagement bei den Freiheitlichen hat nie auf Grund einer gewandelten Überzeugung aufgegeben - es wurde ihm vom Management nahegelegt. Und so stehen die von vielen Stellen immer wieder angegeben Textzeilen in einem Kontext, der sich entsprechenden Interpretationen nicht entziehen kann. Bewegungen wie die "Identitären" oder die NPD klatschen zufrieden in die Hände. Für Sven Borges und sein Team scheint kein wirkliches Interesse daran zu bestehen, einen konsequenten Umgang mit solchen Bands zu pflegen. Die Absage der Band wird mitinszeniert - und die Verantwortung letztlich abgeschoben. Wer Frei.Wild auf ein Festival einlädt, dass sich eben selbst einen antirassistischen Anstrich gibt, der sollte sich dann auch Nachfragen stellen! Sich nun auf eine Antwort a la "Das muss man die Band fragen, ich kann nicht für Frei.Wild antworten." zurück zu ziehen, zeigt weder eine gewisse Größe, noch einen wirklich Anspruch, sich mit den entsprechenden Fragen auseinanderzusetzen. Sich nun einen unpolitischen Anstrich zu geben wird einmal mehr zu einer grandios politischen Tat.

Avatar von bartgesang bartgesang 19.02.2013 | 10:01

Vor allem ist ein solcher "unpolitischer Anstrich" aus sich heraus ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man sich zuvor als Festivalausrichter "antirassistisch" positioniert. Antirassismus ist eine politische Position.
Ich möchte gar nicht grundsätzlich werden und hier das Fass davon aufmachen, dass natürlich alles letztlich politisch ist. Auch das angeblich Unpolitische.
Aber Frei.Wild als unpolitische Band hinstellen zu wollen, ist nun der komplette Nonsens. Auch seitens einiger Fans. Wer über "Heimat", "Wurzeln", "Identität" usw. usw. textet, ist politisch per se. Denn das sind alles Konzepte, über die soziale Gruppen definieren, wer ihrer Meinung nach zu ihnen gehört und wer nicht. Und das ist politisch wie nur irgendetwas politisch sein kann.

Avatar von richy rich richy rich 19.02.2013 | 10:27

Danke für die Bestätigung , das es gewisse kreise nicht lassen können in Formulierungen einen hinweiss auf 1933 ( 1918 ) zu finden und mir damit unterschwellig , oder gar offen einen Nazijargon andichten.

Bestätigt meine Einschätzung , das es vieleicht die Mehrheit der Visions Leser war , die entrüsstet ( da schlecht informiert ) waren , aber nicht die Mehrheit der wirklichen Festivalbesucher.

Zitat aus dem Interview : " .... äußerte sich eine klare Mehrheit der Festivalfans kritisch über die Bestätigung der Band "

Fehleinschätzung deluxe

Genauso wie es eine Fehleinschätzung war die Visions als Festivalrepresäntant zu nehmen , da sie das Puplikum eher spalten als zusammenführen will. 20 jahre gab bei dieser speziellen Musik , für die das Festival stand ( und sicherlich auch nach der Visions ) stehen wird , eine gewisse friedliche gemeinsame Koexistenz aller Strömungen , dies scheint vor allem ein Problem für die linke Elite zu sein.

" Geschreibsel " empfinde ich hier mal als klare Abgrenzung von Visions VIP- bereich und Festivalgelände ... wir sprechen nämlich eine ganz andere Sprache und sind viel mehr Freigeist , als ihr es in ferner Zukunft jemals sein werden könnt !

Und wenn man schon von Frei.Wild spricht , sollte man dann auch neben den " Heimatliedern " auch die sehr sozialkritischen Texte finden , denn genau hier finden sich die Themen die die Fans am meisten bewegen.

Eine Interpretation warum die " Heimatlieder " bei frei.wild Fans so gut ankommen ist zb , das es durch die Arbeitslosigkeit in den Regionen vermehrt zu Landfluchten kommt und sich die menschen in sterilen überfrachteten Städten , oder gar im ausland , wiederfindet und das verstärkt wiederum ein Gefühl , eine Sehnsucht , eine Heimat zu haben , vieleicht auch verklärt in den himmel zu heben aber nur weil ich dann singe " ... die beste heimat der welt " heisst das nicht im Umkehrschluss " ... alles andere ist Scheisse. man sagt ja auch gerne " Mutti ist die beste " um zu denken alle anderen " Muttis sind Scheisse " .

Vorverurteilung ist und bleibt unrecht , Frei.Wild tut wesentlich mehr gegen Rechtsradikalismus als es zb die Visions die offenbar nur ihren Kunden nach dem Mund redet ( schreibt ).

Avatar von richy rich richy rich 19.02.2013 | 10:31

sollte natürlich " Mutti ist die beste " und nicht zu denken alle anderen " Muttis sind Scheisse " heissen.

Avatar von richy rich richy rich 19.02.2013 | 10:34

und ja , ich finde Frei.Wild texte sehr politisch ,da ja auch sehr Sozialkritsch !

was die meisten fans mit " unpolitisch " meinen ist einfach , das sie eben nicht als rechtextreme wahrgenommen werden wollen , denn das sind sie zu 95% nicht !

Avatar von DerBolzen DerBolzen 19.02.2013 | 10:39

Danke, aber ich brauche keine Interpretation von Dir geliefert zu bekommen, auch wenn du viel mehr Freigeist bist, als ich es je sein könnte.
Das Wort Geschreibsel sollte lediglich mich selber von deinem Post abgrenzen, nicht die Visions oder irgendwen von dem Festival.
Aber du hast ja eh die Interpretationshoheit gepachtet.

Avatar von bartgesang bartgesang 19.02.2013 | 10:47

"was die meisten fans mit " unpolitisch " meinen ist einfach , das sie eben nicht als rechtextreme wahrgenommen werden wollen , denn das sind sie zu 95% nicht!"

Das hat auch bei Visions keiner behauptet. Und auch Frei.Wild wurde nicht als "rechtsextrem" bezeichnet. Wenn Du hier ein paar Posts weiter vorne beklagst, die Gegenseite würde hier dreist die Begrifflichkeiten durcheinanderwürfeln, darfst Du Dich hiermit gerne auch an die eigene Nase fassen.

Wenn Frei.Wild eine lupenreine Naziband wären, die das auch selbstbewusst nach außen vertreten, dann gäbe es die ganze Diskussion ja nicht. Dann wären sie nämlich gar nicht erst fürs WFF gebucht worden.

Visions hat die Band als nationalistisch bezeichnet, mit Anleihen bei völkischen Ideen und in Tuchfühlung zu rechtspopulistischen Positionen. Und das lässt sich alles ohne größere Probleme an ihren Texten belegen.

Klar, das ließe sich alles auch von weiten Teilen der CSU bis weit in die sogenannte "Mitte" behaupten. Na und? Deswegen muss man das weder gut finden noch Sponsoring dafür betreiben.

Avatar von immauel immauel 19.02.2013 | 10:50

Die nicht-Aussagen der Veranstalter in dem Interview kann man ja mal getrost vergessen. Aber allein die Tatsache, dass sie das lieber per Mail als per Telefonat machen (jeder weiß, das ein Telefoninterview wesentlich kürzer dauert als eins per Mail), zeigt ja schon, wie viel Angst vor Nachfragen bestand. So kam nun ein Interview in bester Angela Merkel-Marnier bei rum. Nichtssagend und komplett irrelevant (und sehr unbefriedigend)

Avatar von euusk euusk 19.02.2013 | 10:54

wenn ich das richtig verstehe, gab es mal eine zeit, in der popkultur eine möglichkeit oder versuch der emanzipation von den zwängen, der von dir hier - aus meiner sicht - romantisierten kollektive und lebensformen war. als es gerade darum ging über die heimat, volk und andere konstrukte, die ja doch nur einschränken und menschen ausschließen, hinwegzukommmen.

ich denke, dass ist eigentlich der spannende punkt, den ich auch von meiner visions verhandelt wissen möchte: wie sich popkultur denn heute zu diesen fragen verhält. da steht das wff ja nicht allein da, mit ihrer forderung, die politik oder das politische auszuschließen und "nur musik" zu haben. geht das? offensichtlich nicht.

wie verhält sich denn die in visions verhandelte musik zu ihrer gesellschaft. stehen die leserinnen und leser noch qua plattensammlung auf der "richtigen seite" oder geht es heute nur noch daraum, gegen die radikalen oder extremen von allen seiten vorzugehen und ist damit die popkultur mit einer mehrheitsgesellschaft in eins gefallen, die es mal scheiße fand?

Avatar von richy rich richy rich 19.02.2013 | 11:23

hin und her , ying und yang , knüppel gegen steine

warte dann auf das Statement von der Vision , das sie keine anzeigen mehr schaltet von EMP und anderen Firmen , die ja offensichtlich mit Frei.Wild zusammenarbeiten !

Alles andere wäre sonst offene Doppelmoral.
So wie in den letzten jahren !

Visions .... macht euch vom Acker

Avatar von linsenbo linsenbo 19.02.2013 | 11:52

Es ist das gute Recht der visions redaktion, sich von allem zu distatanzieren, was nicht zu 100% ihrer Meinung und Einstellung entspricht und "vom Acker machen" sollte sich hier wirklich niemand, nicht einmal du, der offensichtlich eine andere Meinung vertritt als die meisten anderen hier. Jede Meinung (auch deine, lieber richy rich) hat ihre daseinsberechtigung, deswegen solltest du Freigeist auch die Meinung der visions und ihrer Leser akzeptieren ohne gleich die großen Hetztiraden zu schwingen. Ich versteh nicht ganz was du mit deiner Argumentation bewirken möchtest, du drehst dich nämlich im Kreis. Du scheinst Fan von FW zu sein und offenbar kannst du auch nicht objektiv mit den Texten umgehen und befindest alles für gut bzw drehst alles positiv hin was die Band von sich gibt und lässt dir selber keinen Raum wirklich darüber nachzudenken, was jede Diskussion hinfällig macht.

Avatar von häxe73 häxe73 19.02.2013 | 13:13

Als Buchhalter möchte ich noch kurz auf eine interessante Zahlenangabe des Herrn Rich eingehen. 95% der FW-Fans sind keine Nazis, schreibt er. Dann sind also 5 % welche. Damit also 5 % mehr Nazi-Fans (und vor allem 5 zu viel) als die Bands haben die im allgemeinen für das VISIONS stehen. Dürften bei Wahlen nur FW-Fans wählen hätten wir also grundsätzlich Naziparteien in unseren Parlamenten da sie die 5% Hürde schaffen würden. Also mein Fazit kann da nur lauten. Was zuviel ist ist zuviel. Keine Chance für Freiwild auf Festivals die für Völkerverständigung, Freiheit und Frieden stehen möchten.

Avatar von gustl666 gustl666 19.02.2013 | 14:46

Na Gott sei Dank haben uns die Heiligen von Visions wieder vor der bösen bösen Welt beschüzt,insbesondere vor der Band Frei.Wild,die schlimmen Nazis.Wenn wir uns schon nicht selber vor solchen Ausgeburten der Hölle in Acht nehmen können,haben wir ja glücklicherweise die Heiligen von Visions die auf uns aufpassen.Die Interviewfrage ob WFF jetzt von der Diskussion um Frei.Wild profitiert oder Schaden nimmt könnte man Visions auch genauso stellen!Ich vermute ich werde jetzt die nächsten drei Wochen immer mal wieder was darüber hier lesen,dabei ist es mir wirklich scheissegal ob Frei.Wild auf WFF spielen oder nicht.Die Band ist mir nämlich sowas von egal.War aber auf dem Wacken wo sie gespielt haben und ich kann Visions beruhigen,es sind keine Horden von Nazis über das Festival und die Stadt hergefallen.Und wer sie nicht sehen wollte(so wie ich)ist einfach nicht hingegangen.So und jetzt einfach wieder über musik berichten statt retter der welt spielen

Avatar von -Sammy- -Sammy- 19.02.2013 | 19:08

War so klar das hier wieder massenhaft Leute anmelden um zu motzen.

@Micha: Willst du nicht endlich mal die Kommentarfunktion abschaffen?

Avatar von Leoscania Leoscania 19.02.2013 | 20:33

Es ist wenig überraschend, dass die Macher des WFF, Inmove aus Chemnitz, so wenig zu Freiwild und der Buchung dieser Band zu sagen haben.
Sie veranstalten diese Band seit 2010 selbst, zuletzt in Chemnitz
(http://www.messe-chemnitz.com/cs/?navid=15&id=285&detail=1&sid=de).
Da geht dann eine Distanzierung nicht - und man muss schon voraus setzen, dass ein Veranstalter sich mit der Band, für die er große Hallen bucht, auseinandersetzt.
Wenn also eine Distanzierung nicht möglich ist, dann gibt es nur noch zwei Varianten: a.) ich finde gut, was die Band macht oder b.) es ist mir scheißegal, Hauptsache, ich verdiene daran.

Interessant auch dieser Artikel, da geht es dann wieder um Inmove, aber diesmal in Bezug auf das Wave Gotik Festival und die Verwendung des Symbols der °Schwarzen Sonne" (http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Sonne) - siehe hier:
http://www.l-iz.de/Kultur/Lebensart/2013/02/Rechts-Rock-oder-Hexenjagd-Frei.Wild-sagen-WFF-ab.html

Wenn man Lust und Laune hat, ASP und Wave Gotik googelt, kann man mehr lesen...

Avatar von Alphex Alphex 19.02.2013 | 21:27

Ich denke nicht, dass richy rich im nationalen Lager verortet ist, so wie es um sein Deutsch bestellt ist.

Avatar von richy rich richy rich 21.02.2013 | 02:15

Sagt ja niemand , das das mit Frei.Wild und seinen Fans einfach wäre , versuche es mal ohne die üblichen diffamierenden Fachausdrücke für die rechte Szene auszudrücken .. :


Frei.Wild , ihre Fans und die Vorwürfe der Drogenabhängigkeit !
- Sind Zigaretten Einstiegsdrogen für Drogenabhängigkeit ? -



denke mal das könnte sein , jeder Raucher , wird dir aber sagen " quatsch ! " ... was für die masse ja auch stimmt.

Wenn jetzt einer kifft , dann ist er schon eher gefährdet ( wird zumindestens behauptet ) wenn du den fragst , sagt der auch " quatsch ! "

Wenn jetzt einer Koks , Heroin reinknallt und ihn fragst ob er früher geraucht hat und er antwortet mit " ja " könnte man ja nun sagen " wer mit dem rauchen anfängt , landet bei den harten Drogen " !

Denke mal da hat das rauchen aber nichts mit zu tun , sondern jeder mensch entscheidet sich selbst für seine extreme , manche Leute sind eben vom Charakter , Umfeld , Erziehung , Erlebnisse vorbelastet und einfach krasser drauf , die landen dann eher bei Koks & Heroin !

Was das jetzt soll ?

Übersetzen könnte man es in etwa so ... :

die Grösste Gruppe .... Der normale Frei.Wildfan ist Raucher sonst nix , kennt aber auch Leute die spritzen , koksen und kiffen , lehnt dies aber für sich kategorisch ab und ist ... ein normaler Deutschrockfan , der spass an der Musik und den Zigaretten hat , sie aber nicht politisch einordnet , sondern eine Verbundenheit mit anderen Rauchern fühlt und spass an der Gemeinschaft hat. Politik lehnt dieser Grösstenteils ab , da er weiss da passiert eh nichts gescheites, freuen sich aber auch über ein gesundes familein - und zuhausegefühl .

Dann gibt es die Frei.Wildfans , die sind Kiffer , also schon ein wenig mehr gefährdet^^ die sind ebenfalls Deutschrockfans , haben spass an der Musik und Zigaretten , die sie aber politisch einordnen , der steht quasi auf der kippe , ob er in die Koks / Heroinszene abrutscht ^^ , da kann man nur hoffen , das ihm die anderen Raucher helfen aufzuzeigen , das er kurz davor steht einen Fehler zu begehen , vieleicht sollte er sich dann auch aus der Kifferszene entfernen , es gibt bestimmt andere Raucher die ihn dabei unterstützen , da greift nämlich dann die Gemeinschaft ... Kiffer sind eher ein kleine Gruppe , da sie auch nicht wirklich irgenwo dazugehören , den Rauchern sind die kiffer zu schräg , den Koksern zu weich !

Avatar von richy rich richy rich 21.02.2013 | 02:16

Tja , dann gibts die kleinste Gruppe Frei.Wildfans , die ballern sich Heroin und Koks rein , sind auch Deutschrockfans tendieren aber eher zu härteren Zigaretten , Frei.Wildzigaretten benutzen sie nur wenn es ihnen passt , bei gewissen stellen und aufrufen " kokser raus " auf Konzerten hören sie einfach weg und bewegen sich auch nur in der Raucher und Kifferszene um irgendwie zur Gemeinschaft dazuzugehören , damit sie vieleicht ein paar Frei.Wildfans für die harten Drogen begeistern können ^^ ... gelingt ihnen aber eher schlecht , da innerhalb der Gemeinschaft seitens der Band Frei.Wild immer vor den harten Drogen gewarnt wird !

... siehe Foto : http://s3.imgimg.de/uploads/Freibc63d865WildgegenRassismusbc63d865jpg.jpg

Und dann gibt es noch die Nichtraucher , die sind auch Fans von irgendwas , weil sie aber immer alles mies machen gehören sie nirgendwo wirklich dazu , ... die wissen aber komischerweise über Frei.Wild und ihre Fans alles , denken sie zumindestens denn obwohl sie die Zigaretten erst gar nicht richtig lesen , verurteilen sie die Raucher und werfen den Rauchern vor sowieso alle potentielle Drogenabhängige zu sein , weil Raucher , Kiffer , Kokser bei Konzerten ja immer zusammen gesehen werden ... die nennen wir mal einfach Antis !

Dann gibt es noch den ehemaligen Drogenabhängigen , der grösstenteils für die Zigaretten und Musik bei Frei.Wild zuständig ist , der ist zwar mitlerweile clean , das besingt er in seinen Zigaretten auch , auch warnt er vor dem kiffen und den harten Drogen , aber die Antis werfen ihm nur seine Drogenabhängigkeit vor , obwohl er als Exjunkie weiss wie sehr das einem schaden kann und aus eigener Erfahrung vor Drogenabhängigkeit warnt. Ob er jemals rückfällig wird ist tendenziell eher unwahrscheinlich , da er nun in einer gefestigten Gemeinschaft lebt !

Wer es bis hierhin geschafft hat zu lesen ( verdient meinen Respekt , wer ihn versteht meine Anerkennung ) , der wird vieleicht merken wie sehr einem diese Drogenabhängigkeitsvorwürfe nerven , da man ja eigentlich nur Raucher ist der gerne mal Frei.Wild hört !

:-D

Avatar von richy rich richy rich 21.02.2013 | 07:33

fazit :

Drogenabhängig , wird man nicht durch Zigaretten alleine , da muss man schon mindestens Tendenzen zum kiffen haben oder sogar schon Koks / Heroin ballern , oder in einer dieser Szenen verwurzelt sein.

Das der Kiffer mehr gefährdet ist und beim Kokser wohl eh alles zu spät ist , ist klar , aber der Kiffer kann noch durch die Raucher aufgefangen werden. auch der ehemalige drogenabhängige , der mit seiner Band die Zigaretten schreibt regt den Kiffer an sein handeln zu überdenken mit dem kiffen aufzuhören und nur noch Raucher zu sein , denn das positive Familien - und Zuhause Gefühl , das durch die Zigaretten von Frei.Wild sehr ausgeprägt ist , löst ein grosses Gemeinschaftsgefühl bei den Rauchern aus , dieses Gemeinschaftsgefühl löst bei abstinenten menschen ein misstrauen gegen Raucher aus , da die Kiffer und Kokser ja nicht zu verleugnen sind , aber damit muss man umgehen können , anstatt den Rauchern pauschal Drogenabhängigkeit vorzuwerfen !

Einige Zigaretten von Frei.Wild scheinen auch zu hart für die abstinenten zu sein , haben aber weder mit kiffen oder koksen zu tun , noch huldigen sie die Drogenabhängigkeit , aber die abstinenten sind eben auch keine Raucher die Zigaretten mögen, dann sollten diese abstinenten auch nicht die Zigaretten vorverurteilen indem sie bei den Zigaretten einzelne Papierfetzen beurteilen , denn nur die gesamte Zigarette schmeckt dem Raucher und danach sollte man ihn beurteilen.

Avatar von Alter Alter 07.03.2013 | 22:05

Visions, ihr seid so arm.

Avatar von bonecrusher666 bonecrusher666 23.03.2013 | 09:46

Ich bin 47 Jahre, durchaus in der Lage,Musik zu hören und bin mit dem Rückzug von Visions vom With Full Force voll einverstanden. Ihr habt dort nämlich nix verloren.
Sponsort weiter eure Kiffer und Trallala - Konzertchen und laßt einfach die loyalste, fairste und unumstrittenste Community der Welt in Ruhe.Nämlich die der Metal und Punkfans aus aller Welt.Diejenigen hören genau hin und können durchaus entscheiden,was gute und was schlechte Musik darstellt.
Kurze Anmerkung am Rande. Ich hatte Karten für das Burning Sea Festival in Kroatien,das jetzt abgesagt wurde, weil der Staat mal eben eine Mehrwertsteuer von 25% auf Veranstaltungstickets eingeführt hat.Das verdient meinen Respekt.Sollten Festivalveranstalter sich dem ausgesetzt sehen,wie beim WFF, daß Sponsoren aufgrund scheinheiliger Propaganda ihre Unterstützung zurückziehen, bin ich der Meinung,Fans - laßt uns alle 20 Euronen mehr pro Ticket zahlen, damit so ein Event ohne Sponsoren über die Bühne gehen kann,oder aber,Jubiläum hin oder her, dann kippe ich diese Veranstaltung und sage komplett ab. Wirtschaftsfaktor für die Region dann gleich null,keine Steuern für unseren korrupten Staat usw.Nur so bringt man unseren Staat doch zum Nachdenken.Hier werden Jobs gefährdet!Es wird Zeit, daß viel mehr Leute in diese Welt der harten Musik eintauchen!
Übrigens,viele nordische Black Metal Bands treten auf ganz anderen Festivals in Deutschland auf,die nicht minder fragwürdige Texte zum Besten geben.Aber die singen ja auf Englisch.Ist eben nicht jedem gegeben, über den Rand der Muttersprache hinauszusehen.

Avatar von bonecrusher666 bonecrusher666 23.03.2013 | 09:55

Ach ja, wo wart ihr eigentlich alle, als Frei.Wild auf der Fanmeile in Berlin im Auftrag des DFB und für die Deutsche Nationalmannschaft den Song "Dieses Jahr holen wir den Pokal" auf der Bühne performt haben? War doch auch so etwas wie eine Nationalversammlung oder irre ich mich da? Deutsche sind auch nur alle vier Jahre stolz auf ihr Land,wenn Fußballweltmeisterschaft ist. Danach laufen wieder alle wie die Lemminge den Führern ihres täglichen Daseins hinterher. Aber da hat ja Frei.Wild noch keiner gekannt,werden viele jetzt schreien.Eben weil se jetzt so groß sind,wird geschrien,denn die großen Majorlabels haben wieder mal den großen Schuß verpasst und müssen solche Vögel wie die DSDS Kasper featuren, die nach einem Jahr keine Sau mehr kennt.

Avatar von animalgod animalgod 05.12.2013 | 11:45

"Wollen wir bei einem Festival dabei sein, auf dem die nationalistische Band Frei.Wild spielt?"…warum denn nicht? 2010 präsentiertet ihr doch bestimmt auch das Festival, obwohl Frei.Wild dort mit zum Line-Up gehörten, oder etwa nicht?

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