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Aktuelle Ausgabe - VISIONS Nr. 283 – jetzt am Kiosk

VISIONS 283

Die CD im Heft: All Areas Vol. 189 - mit Pixies + Beach Slang + Opeth + Suicidal Tendencies + NOFX + Archive + Raveneye u.v.m. / + DVD The National – Mistaken For Strangers: Die Tour-Doku für alle, die Tour-Dokus hassen

Inhalt der Augabe

Titelstory: Pixies

PixiesDie Indierock-Legende hat zuletzt ziemlich viel auf den Deckel bekommen. Kim Deal rausgeekelt, schwache EPs veröffentlicht, daraus noch ein sinnloses Album gezimmert. Die Pixies waren mal die Besten – zuletzt waren sie zynisch und müde. Mit "Head Carrier" kehrt das Leben zurück. Was eindeutig an einer Frau liegt, die sich mit großen Egos bestens auskennt. Willkommen bei den Pixies, Paz Lenchantin!

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Indierock

IndierockDie definitive Liste der 101 Indie-Platten, die man hören muss. Vier davon stellen euch Gastschreiber vor – die Pixies.

History: NOFX

NOFXAls die US-Punk-Welle der 90er in die Mitte der Gesellschaft schwappt, gehören sie zu den beliebtesten Bands des Genres, obwohl sie sich Majorlabels und MTV verweigern. Stattdessen bauen NOFX unabhängige Strukturen um sich herum auf, die sie nachhaltig prägen. Dabei verdeckt ihr schneller, gutgelaunter Punk-Sound lange Zeit die dunklen Seiten ihrer Karriere, die in den heruntergekommenen Clubs der kaputten Hardcore-Szene von LA Anfang der 80er ihren Anfang nimmt. Jens Mayer zeichnet die Laufbahn der vier Kalifornier nach und kommt ihrem Wesen auf die Spur, das nach 33 Jahren immer noch neue Facetten offenbart.

Every Time I Die

Every Time I DieFast hätten es Every Time I Die vielen Bands vor ihnen gleichtun müssen, indem sie ein Album über Tod und Vergänglichkeit schreiben. Frontmann Keith Buckley weiß sein Glück doppelt zu schätzen. Seitdem es das Schicksal gut mit ihm meint, glaubt er nicht nur nicht mehr an die Kraft von Hiobsbotschaften – seine Band befindet sich auch deshalb auf einem kreativen Höhenflug, den weder gebrochene Gliedmaßen noch ein skeptischer Produzent unterbrechen können. "Low Teens" dient zur Anschauung.

Placebo

PlaceboEs war die Hochzeit des Britpop, als Placebo 1996 ihr Debüt veröffentlichen und durch ihr androgynes Auftreten herausstechen wie ein bunter Hund auf Rollschuhen. Mit einigen Songs von damals können sie inzwischen nicht mehr viel anfangen, andere begleiten sie bis heute. Pünktlich zum Bandjubiläum, das Placebo vergangenes Jahr mit einem MTV-Unplugged-Konzert einleiteten und nun mit der Best-of-Compilation "A Place For Us To Dream" und einer Tour fortsetzen, blicken Sänger Brian Molko und Bassist Stefan Olsdal für VISIONS auf ihre gesamte Diskografie zurück.

Against Me!

Against Me!Die Frühlingsgefühle, die Laura Jane Grace momentan verspürt, haben weniger mit der Jahreszeit zu tun als mit ihrer aktuellen Gemütsverfassung. Auf dem neuen Against Me!-Album "Shape Shift With Me" verschwimmen ihre Persönlichkeiten als Transfrau, Punk-Idol und Tagebuchveteranin zu einem musikalischen Statement, über das man reden muss. Und zwar am besten wie ein Wasserfall.

Opeth

OpethMit "Sorceress" haben Opeth ein weiteres Album eingespielt, das sich an der Geschichte von Prog- und Hardrock abarbeitet. Seit "Heritage" von 2011 wird jede Platte der Stockholmer Band um Mikael Åkerfeldt zu einer Art Feldversuch in Epigonenkult. Was nicht schlecht sein muss, aber welcher Millenial geht diesen Weg noch mit? Und welcher hartgesottene Fan der ersten Stunde versteht das noch? Ein paar Erklärungsversuche vor randvollen Plattenschränken.

Back to ’96: Weezer

WeezerEine Geschichte des Scheiterns: Desillusioniert vom Rockstar-Dasein schreibt Rivers Cuomo unglaublich authentische Rocksongs. Als "Pinkerton" erscheint, ist die Welt dafür noch nicht bereit. Die Platte floppt und zieht den Songwriter in den Keller. Als er wieder rauskrabbelt, um für das nächste Album alles ganz anders zu machen, entwickelt sich "Pinkerton" übers Internet zur Konsensplatte der traurigen Jugend. Seitdem weiß Cuomo nicht mehr recht, was er machen soll. André Bosse erzählt die Geschichte dieses dramatischen Missverständnisses – und zwar, wie es sich für ein Album gehört, das sich von der Pucchini-Oper "Madama Butterfly" inspirieren ließ, in drei Akten.

Buyer’s Guide: Green Day

Green DayVom Slacker zum Millionär, vom Punk zum Pomp. Green Day sind eine der größten und auch wichtigsten Bands des Pop-Punk und haben eine Karriere voll gigantischer Höhepunkte und so mancher Tiefen hinter sich. Den Punkrock in den kommerziellen Fokus zu rücken und ihn dann auch noch musical-fähig zu machen, sind Attribute, für die sie nicht jeder schätzt. Frederik Tebbe hat ihre Diskografie auf offensichtliche und versteckte Perlen durchsucht, bevor jetzt ihr neues Album "Revolution Radio" erscheint.

Weitere Themen

Warpaint, Beach Slang, Sauropod, Giraffe Tongue Orchestra, White Lies, Suicidal Tendencies, Pg. Lost, The Wedding Present, Imperial State Electric, Slaves, Archive, Alcest, RavenEye, Heaven Shall Burn, Nots, Truckfighters, Local Natives, Deap Vally

Display

Plattenrezensionen von CD bis Vinyl,außerdem alle wichtigen Reissues und Film-Reviews

Mit DVD: The National - "Mistaken For Strangers"

Mistaken For StrangersDie Tour-Doku für alle, die Tour-Dokus hassen.

Live

Konzertberichte mit Angst macht keinen Lärm, Reload, Highfield, Beach Slang, Thrice und Beginner.

Beilage: 189 - All Areas CD

Tracklisting

189 - All Areas CD Cover
  1. Pixies - Classic Masher
  2. NOFX - Oxy Moronic
  3. Opeth - Will O The Wisp
  4. Beach Slang - Punks In A Disco Bar
  5. Archive - The False Foundation
  6. Suicidal Tendencies - Clap Like Ozzy
  7. Raveneye - Hero
  8. Alcest - Kodama (Edit)
  9. Wolves & Wolves & Wolves & Wolves - Can’t Say I Quit
  10. Heim - Das alte Versteck

Die nächste VISIONS Ausgabe Nr. 284 erscheint am 26.10.2016.