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Pharrell Williams In My Mind

VÖ: 28.07.2006 | Label: Virgin / EMI
Text: Jochen Schliemann
8 / 12

Das erste Soloalbum des N.E.R.D.-Bosses und Star-Produzenten groovt wie Sau und fließt wie Stein.

Passender als “In My Mind” hätte er sein Soloalbum nicht nennen können. Pharrell Williams produzierte Superstars wie Britney, Justin und Snoop ja immer nur so, wie er sich das vorstellte. Eigen, smart, fett, tanzbar. Mehr davon gibt es auf dieser… Produzentenplatte. Während Pharrell mit seiner Band N.E.R.D. zuletzt durch klassische Instrumentierung und einen wirklichen Fluss an Songs überraschte, gilt hier wieder: Mitwippen, Arschwackeln, Flashen auf insgesamt sieben HipHop- und sieben R&B-Tracks. Jay-Z. ist dabei, Snoop und Nelly – alle schulden sie ihm eh noch was. Das ist auch cool. Aber mit dem Ansatz tendiert “In My Mind” zum Edelstückwerk, für das die erste Single “Can I Have It Like That” das beste Beispiel bleibt. “Darf ich es so haben?”, fragt Pharrell im Refrain der Spannungsbombe, und Gwen Stefani antwortet umgehend: “Du hast es so.” Genau so. Es bleibt der einzige Geniestreich. “Raspy ****” kickt noch extrem, eine tolle Stevie Wonder-Mundharmonika überrascht am Ende von “I Really Like You”, ansonsten beschränkt sich Überirdisches auf die Texte. “You’re the greatest! You’re the greatest!”, ordnet Pharrell sich in “Our Father” immer wieder regelrecht unter. Schade eigentlich.