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Denison Witmer The River Bends And Floats Into The Sea

VÖ: 14.02.2005 | Label: Bad Taste/Soulfood
Text: Laura Gansera
7 / 12

Ein liebenswert ehrlicher, weltschmerzgebeutelter Singer/Songwriter aus Philadelphia zelebriert Retro-Folkrock.

Denison Witmer, 27, durchwühlte einst die Plattensammlung seiner Eltern und verliebte sich in die Folkrock-Heroen der Siebziger: Jackson Browne, Leonhard Cohen, Crosby, Stills Nash & Young. Seinen Vorbildern nacheifernd, schöpfte er seine Lyrics aus Liebesleid und Weltverzagen und besang, allein mit seiner Gitarre, fünf Alben, mit denen er eine stetig wachsende Schar von Bewunderern gewann. Für “The River Bends…” umgibt er sich nun mit einer richtigen Band, formt rockig-eingängige Songs, bleibt sich aber als melancholisch grübelnder, introspektiver Troubadour treu. Seine sanfte, sandige Stimme und sein glockenhell klares Akustik-Picking stehen im Zentrum aller elf Songs, in denen er uns anrührend und aufrichtig zu seinem Seelen-Vertrauten macht. Die ersten beiden Tracks sind dabei die verführerisch-stärksten. Der Opener “Looking For You” evoziert mit seinen Moll-Akkorden und den leisen Pianosprengseln eine derart zauberhafte, herzzerreißende Stimmung, wie sie derzeit nur Damien Rice gelingt. “Lawyers And White Papers” überrascht mit einem fetzigen E-Gitarrensolo und einem melodisch-zauberischen Refrain. Auch wenn sich die folgenden Songs dann in Sounds und Tempi allzu ähnlich sind, überzeugt das Album doch insgesamt durch seine von Herzen kommenden Bilder und Emotionen, und durch die souverän geflochtenen Song-Strukturen.

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