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Brian Setzer Nitro Burnin' Funny Daddy

VÖ: 20.10.2003 | Label: Surfdog/SMIS
Text: Jan Schwarzkamp
8 / 12

Die Stray Cats, das ’68 Comeback Special und natürlich sein Orchestra – doch Gretsch-Gott Setzer hat scheinbar keine Lust aufzuhören.

Seit den Achtzigern ist der Mann mit den vielen Tattoos unterwegs, um das Beste des Rock’n’Roll für die Menschheit zu erhalten – ob Rockabilly, Swing oder Surf, er kann alles. Nun meldet er sich wieder schlicht, aber mit Bestimmtheit zurück – falls er denn je weg war. In spartanischer Trio-Besetzung mit ’68-Comeback-Drummer Bernie Dresel und einem neuen Mann am Kontrabass cruist Setzer durch die Stile, dass es natürlich wieder ein wahrer Ohrenschmaus ist. Mit “Sixty Years” gibt es sogleich einen furiosen Boogie-Rocker wie ihn auch ZZ Top im Repertoire haben könnten. “When The Bells Don’t Chime” packt das Banjo aus und lädt ein ans Cowboy-Lagerfeuer, nur um danach mit dem Tanzbodenschwofer “That Someone Just Ain’t You” in die Fifties zu entführen. Weiter rollt’s mit dem instrumentalen “Rat Pack Boogie”, der Setzer in all seiner Gitarrenpracht präsentiert. Auch der Swing wird mit “Ring Ring Ring” angesteuert. Es folgt ein Rock’n’Roll-Stomper mit Handclaps, ein Banjo-Nachschlag, ein purer Country-Song und mit “To Be Loved” ein Stück in bester Vocal-Band-Tradition. Was sich der Meister jedoch hätte sparen können, ist die eher schwache, an Eric Clapton erinnernde Ballade “St. Jude”. Doch ansonsten kann es die nächsten 20 Jahre gerne so weiter gehen.

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