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0 Autor: Martin Iordanidis

Caliban - The Opposite From Within

The Opposite From Within
  • VÖ: 20.09.2004
  • Label: Roadrunner/Universal
  • Erschienen in: VISIONS Nr. 139

Metalcore mit Singalong, ein 'Roadrunner'-Deal und Sessions hinter schwedischen Studiogardinen. "Internationale Standards sichern den Erfolg", würde Otto Schily sagen. Abwarten.

Caliban - das klingt nicht umsonst wie Taliban. Ein Haufen wilder Terroristen? Nur zum Schein. Im Grunde regiert hier doch eher die personifizierte Rechtschaffenheit. Konsequent, wie man in der Wiege des deutschen Extrem-Metal nun mal drauf ist, ziehen die fünf Ruhrpöttler ihr Ding durch. Ihren Metalcore (Gniedelsoli müssen draußen bleiben) mit Anleihen an teutonischen Speed Metal reichern die Jungs auf Album Nummer vier jedoch mit erstaunlich singbarem Liedgut ("Goodbye") an. Caliban positionieren sich damit in der derzeit gut besuchten Zone riffgewitternder Neo-Thrasher – dort, wo man solides Handwerk mit guten Hooks zu vereinbaren weiß. Damit befindet man sich in guter Gesellschaft mit Killswitch Engage, Hatebreed und Shadows Fall und könnte durchaus wieder ein paar Punkte für die Marke 'German Steel' einfahren. Auch wenn sich ein Metal-Terroranschlag anders anhört.

Bewertung: 7/12
Leserbewertung: 8.0/12

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