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1 Autor: Dirk Siepe

Mother Tongue - Mother Tongue (Reissue)

Mother Tongue (Reissue)
  • VÖ: 02.02.2004
  • Label: Noise-O-Lution/Indigo
  • Erschienen in: VISIONS Nr. 132

Muss man über das sagenhafte Debütalbum von Mother Tongue heute wirklich noch große Worte verlieren?

Nein, muss man nicht, hier aber trotzdem noch mal: "Mother Tongue" ist ein Album für die Insel, für den Himmel und die Hölle, für die Ewigkeit! Wen Songs wie "Burn Baby" oder "The Seed" kalt lassen, dem ist sowieso nicht zu helfen, der soll halt einfach Scooter hören. Selten war Bluesrock so funky, so heavy, so verdammt intensiv wie hier, und selten hat man es gespürt, dass eine Band es so ernst und ehrlich meint. Schön, dass es "Ghost Note" und "Streetlight" gibt, aber das Werk von 1994 ist und bleibt die ultimative Instanz. Nach der Nice-Price-Version von 'Sony' dürfen die Fans jetzt endlich mit gutem Gewissen zugreifen, das liebevoll aufgemachte Digipak von dem Label, das letztendlich das Comeback der Kalifornier möglich machte, kostet auch nicht viel mehr und enthält zudem noch drei äußerst hörenswerte Live-Versionen von "Damage", "Broken" und "The Seed". Danke.

Bewertung: 10/12
Leserbewertung: 10.2/12

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Kommentare (1)

Avatar von arminchen arminchen 18.08.2010 | 15:40

eher zufällig darüber gestolpert , komisches cover , komische typen mit komischem hut die ein wenig an die optik von the jesus and the mary chain erinnern , songtitel , die wie hingerotzt , hingeworfen klingen . und dann reingehört , und die offenbahrung erfahren , immer schon dem guten alten blues zugeneigt gewesen , und nun dies , diese symbiose von energie und seele in einer zeit , in der sich die welt gerade von oben nach unten drehte , und musik wieder dreckig und kantig und dunkel sein durfte : ein statement , in dieser zeit ohne gleichen , trotz nirvanas nevermind !

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