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1 Autor: Ralph Buchbender

Nada Surf - The Proximity Effect

The Proximity Effect

Um es gleich vorwegzunehmen: Eine Hit-Single vom Schlage eines "Popular" findet sich nur schwerlich auf dem neuen Album der Wahl-Kalifornier.

Schon scheiße? Mitnichten! Denn mit "Mother’s Day", "Troublemaker", "80 Windows" und "Disposession" finden sich gleich vier saugeile Tracks auf dem Album, die von acht weiteren Songs ausfallslos begleitet werden. Lediglich der Opener "Hyperspace" schwächelt ein wenig vor sich hin, doch das Album gewinnt von Track zu Track an Attraktivität dazu. Die Tendenz des Zweitlings "The Proximity Effect" geht eindeutig mehr in Richtung Indie-Gitarren-Pop, als sein vom Rock beherrschter Vorgänger "High/Low". Nada Surf führen den Hörer in eine alltägliche Welt voller Überraschungen, die sich als solche nicht sofort offenbaren. So kommt man meistens erst bei genauerer Betrachtung darauf, wieviele einzelne Wunder nötig sind, um eine Rose blühen zu lassen. "The Proximity Effect" hat diese Betrachtung ebenso verdient, wie die Zeit, die es braucht, um sich voll zu entfalten. Doch dann strahlt es in voller Schönheit.

Bewertung: 10/12
Leserbewertung: 10.2/12

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Kommentare (1)

Avatar von Nitschke Nitschke 26.05.2018 | 18:09

Nicht weniger als das zweitbeste Album aller Zeiten und das genreübergreifend zwischen Indierock & Alternative...LET GO grüßt von Platz 1

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