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0 Autor: Jan Schwarzkamp

New Found Glory - Sticks And Stones

Sticks And Stones

Emo-Pop-Punk wie aus der Konservendose - irgendwie frisch und knackig, trotzdem überraschungsarm.
Alles was Recht ist, aber Faulheit kann man den fünf Jungs von New Found Glory nicht vorwerfen. 99 debütierten sie mit "Nothing Gold Can Stay", hauten nicht einmal ein Jahr später mit "From The Screen To Your Stereo" eine Soundtrack-Cover-EP raus und wechselten im selben Jahr samt ihres Hauslabels Drive-Thru zum Major Universal, um den selbstbetitelten Zweitling zu veröffentlichen. Getrennt vom A vor dem New Found Glory und mit deutlich fetterer Produktion konnte sich die Band in den Staaten im Fahrwasser von Konsorten wie Blink 182 oder Sum 41 behaupten. Nun stehen die fünf selbsternannten Britney Spears-Fans mit dem dritten Werk "Sticks And Stones" vor der Haustür. Zwölf Stücke, die erst höflich anklopfen, dann reinplatzen, sich vorstellen und wieder verschwunden sind. Das soll heißen: So schnell die Songs gefallen sind sie auch wieder vergessen. Catchyness wird groß geschrieben, mit eingängigen Hooks wird nur so um sich geschmissen - aber alles ist so glatt, dass es einfach nicht richtig hängen bleiben will. Klar, die erste Single "My Friends Over You" ist ein Hit, das darauffolgende "Sonny" ist in seiner Flockigkeit ebenfalls ein fröhlicher Tanzflächenfeger. Aber reicht das? Nein, denn in einem Jahr sind diese sonnigen Songs Schnee von gestern. Doch was solls? Denn dann stehen New Found Glory garantiert mit der nächsten Scheibe vor der Haustür.

Bewertung: 7/12
Leserbewertung: 9.0/12

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