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Rose Tattoo - Pain

Pain

20 Jahre nach ihrem letzten ernstzunehmenden Studioalbum haben die australischen Rotzrocker Rose Tattoo wieder ein Meisterwerk des Genres abgeliefert.
Schon die umjubelten Tourneen in den letzten beiden Jahren und vor allem das Livealbum "25 To Life" haben gezeigt, dass die Hardrocker um Angry Anderson noch lange nicht am Ende sind. Aber dass sie nach so langer Zeit in der Lage sein würden, ein solches Comeback hinzulegen, ist schon erstaunlich. "Pain" ist Rock’n’Roll in Reinkultur, 16 Songs, die den Glauben an den 4/4-Takt wieder auferstehen lassen. Im Vergleich zu ihren früheren Rivalen AC/DC (Phil Rudd und Anderson spielten mal zusammen bei Buster Brown) waren Rose Tattoo noch mehr Strasse, deutlich dreckiger und wesentlich Blues-orientierter als die Young-Combo. Es gibt wohl kaum einen Gitarristen, der die Slide-Gitarre so authentisch beherrscht wie Peter Wells. Den fünf Australiern ist eine Platte gelungen, die so Old School ist, dass es staubt, und die an die beiden Klassiker "Rose Tattoo" (1978) und "Assault & Battery" (1981) locker anschließt. Wer auf die skandinavische Variante dieses Rotzrocks kann, muss hier wenigstens einmal reingehört haben, um zu wissen, warum Rose Tattoo von den Backyard Babies, Hellacopters, Gluecifer und anderen so dermaßen verehrt werden.

Bewertung: 9/12

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