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0 Autor: Christian Kruse

Dark Tranquillity - Damage Done

Damage Done

Typisch schwedisch: Auch auf dem sechsten Album der Göteborger Kraftmaschine bekommt man melodischen Death Metal in gewohnt hoher Qualität geboten.

Dark Tranquillity sind und waren immer eine sehr einflussreiche und geachtete Band. Fans auf der ganzen Welt verehren sie, und ihre Sporen haben sich die Musiker bereits früh mit Alben wie "Skydancer" und "Projector" verdient, und inzwischen, spätestens aber seit dem grandiosen "Haven", gelten sie als eine der wichtigsten Bands der Göteborger Death Metal-Szene. Ihre Verbindungen zu anderen Göteborger Heroen wie At The Gates, The Haunted, In Flames und The Crown sind legendär und dem Ansehen nur dienlich. Mit "Damage Done" nun liefern DT einer schönen Regelmäßigkeit folgend wieder mal ein äußerst gelungenes Album vor, das Fans der Band ebenso zufrieden stellen wird, wie es neue Anhänger erreichen kann. Denn der eingängige, tief im Heavy Metal der Achtziger verwurzelte, hochmelodische und straighte Sound stellt sie auf eine Stufe mit Größen wie In Flames und lässt bei Songs wie "Hours Passed In Exile" kaum Wünsche unerfüllt. Neu im Soundgemisch sind einige deutliche Thrasheinflüsse, die der Band aber gut zu Gesicht stehen und den typischen Sound nicht verwässern. Mit dem abschließenden Instrumental "Ex Nihilo" wagen sich Dark Tranquillity noch etwas weiter aus dem Fenster und präsentieren eine bis dato nicht gekannte, fast schon euphorische Musikalität. Sehr gelungen.

Bewertung: 8/12

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