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0 Autor: Quintus Berger

Pain - Nothing Remains The Same

Nothing Remains The Same

Außer prätentiösem, durch und durch berechnetem Elektro-Metal gibt es hier nichts zu hören. Bitte weitergehen!

Rammstein zu mögen ist an sich ja okay, Depeche Mode zu vergöttern wahrlich kein Verbrechen und die Beatles zu lieben darf ebenfalls als normal gelten. Was Peter Tägtren, ansonsten Chef der schwedischen Prügelmetaller Hypocrisy, jedoch aus diesen Präferenzen für sein Side-Project Pain kreiert, ist allerdings – gelinde gesagt – ganz schön gruselig. Denn was die zweite Pain-CD zu Gehör bringt, ist weder interessant, noch in irgendeiner Weise originell. Gefakte Aggression in komplett emotionslosen Kompositionen nach Schema F; nicht einmal erdig-stumpfer Gothic-Rock à la Type O Negative ist das Ergebnis. Vielmehr wird dem Hörer zynisch anbiedernder, schamlos auf die Charts abzielender Elektro-Metal mit pseudo-bösem Vocoder-Gegrunze und ach so harten Gitarren vorgesetzt. Die dudeln entweder schleimig ölige Popmelodien wie beim Opener "It`s Only Them" und der 08/15-Halbballade "Fade Away" oder bieten monotones Gebretter à la "Shut Your Mouth". Die lächerlich einfallslos heruntergeschrubbte Coverversion des Fab-Four-Klassikers "Eleanor Rigby" macht das Album endgültig überflüssig. Ville Valo und Kollegen dürften wegen "Nothing Remains The Same" nicht eine schlaflose Minute verbringen.

Bewertung: 2/12

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