Zur mobilen Seite wechseln
1

Iron Maiden - Live At Rock In Rio

Live At Rock In Rio

Selbst Bruce Dickinson war sich nach dem letzten Blinddate (VISIONS Nr. 108) nicht sicher, wie viele Live-Scheiben Iron Maiden mit "Live At Rock In Rio" nun insgesamt heraus gebracht haben. Nun, es sind fünf offizielle. Als Maiden-Fan und -Sammler eine anstrengende Sache, denn so wirklich anders (und vor allem besser) als "Live After Death" (1985), der "Meilenstein der Bandhistorie" (Dickinson), ist das Doppelalbum nicht. Wie auch? Ist halt die erste Bühnen-Dokumentation der neuen Drei-Gitarristen-Besetzung. Nicht mehr, nicht weniger. Vor einem fanatischen südamerikanischen Publikum, das mit der auf Nummer Sicher getrimmten Setlist erwartungsgemäß keine Schwierigkeiten hat. Überraschungen sind Fehlanzeige. Warum auch? Maiden stecken genau wie alle anderen Bands der Ära in der Nostalgie-Falle, und es ist schwierig, da wieder rauszukommen.

Leserbewertung: 7.0/12

Bitte einloggen, wenn du diese Platte bewerten möchtest.

Kommentare (1)

Avatar von arminchen arminchen 26.08.2010 | 15:41

Maiden , ist maiden ist maiden ? Na klar , so wie bei slayer , oder ac/dc , erwartet man von Iron maiden wohl nichts filegranes , oder ? Nein , sondern eher das volle brett , und das bekommt man hier in RIO , mit einer grandiosen Live-atmosphäre und großem spektakel , wer schon mal ein Maiden-Konzert gesehen hat , weiß , was ich meine : gänsehaut !!!!
Und der Unterschied zu den vier anderen Livealben ist natürlich die Setlist die sich vermehrt aus neuen Songs speist , ähnlich wie bei Kiss-alive 3 , in Mischung mit den Klassikern eine runde und gelungene Sache : tolles Album !

Bitte einloggen, wenn du diese Platte kommentieren möchtest.