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Down - Down II

Down II

Danke an diese Metal-Supergroup für ihr zweites Album voll tonnenschweren Südstaaten-Doom-Rocks - und neuerdings auch Blues.
Die New Orleans-Connection um Phil Anselmo und Pepper Keenan legt nach sieben Jahren doch noch einen drauf. Erwartet hatte das eigentlich niemand mehr, nicht zuletzt machte der Ausnahme-Charakter den Reiz des Vorgängers "Nola" aus: Fünf Männer kotzten der Musikwelt ein einfach produziertes, dreckiges Rockalbum vor die Füße, das besser war als die damaligen Releases der Hauptbands Pantera, C.O.C., Eyehategod und Crowbar. Nun ist bereits der Albumtitel "Down II" eine Ansage: Hier wird weitergemacht. Die musikalische Entwicklung besteht aus Rückschritten, man dringt tiefer zu den Wurzeln vor und klingt inzwischen zeitweise wie eine Doom-Version der Southern-Blues-Rocker Creedence Clearwater Revival: klassische Harmonien, Breaks, Fills und Texte. Auf "Learn From My Mistake" erzählt Anselmo von seinen Drogen-Exzessen in der einzig wahren Form, dem Blues, "Where I`m Going" glänzt mit Akustikgitarre sowie Banjo, und "Stained Glass Cross" ist ein astreines Classic-Rock-Stück inklusive Hammond-Orgel. Der Großteil des Albums jedoch (u.a. "Man That Follows Hell", "New Orleans Is A Dying Whore", "The Seed") besteht weiterhin aus den herrlich heftigen Doomriffgewittern, die man auf dem Debüt lieben gelernt hat. Jeder Down-Fan wird glücklich aus diesem Hörerlebnis herausgehen. Versprochen.

Leserbewertung: 9.0/12

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