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Gentleman - Journey To Jah

Journey To Jah

Feines vom Fachmann: Gentlemans Zweitwerk bietet abermals Reggae und Artverwandtes.
Spätestens seit den Alben von Seeed und Jan Delay im letzten Jahr erfährt Reggae mitsamt seinen Geschwisterstyles hierzulande einen neuerlichen Aufwind, und auch der letzte Ganjahsmoka dürfte inzwischen gemerkt haben, dass da noch mehr als His Bobness am Start ist. Doch schon 1999 veröffentlichte ein Kölner namens Gentleman mit "Trodin On" ein Album, das in dieser Form Neuland für Deutschland war. Für den Nachfolger "Journey To Jah" ließ er sich ordentlich Zeit, war viel unterwegs, und das hat der Platte sichtlich gut getan, erscheint sie doch trotz der längeren Spieldauer kurzweiliger und unterhaltsamer als der Vorgänger. Von rufferen Raggatracks ("Leave Us Alone") über poppige Uplift-Nummern ("See Dem Coming") bis zu schmoooverem Relaxo-Stuff ("Dem Gone") - Gentlemans Spektrum so breit, dass er mindestens eine achtspurige Straße braucht, um sicher nach Hause zu kommen. Expertenwissen und Vorkenntnisse helfen zwar, das Talent des Mannes anzuerkennen, andererseits sind die Nummern auf "Journey To Jah" größtenteils so eingängig, dass jeder, der dieser Musik prinzipiell aufgeschlossen ist, ein Album serviert bekommt, das einen gleichzeitig entspannt und angeregt über den Sommer bringt.

Bewertung: 8/12

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