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Adema - dto.

dto.

Der Halbbruder von Jonathan Davis klingt mit seiner Band genauso, wie man es erwartet hat. An die Klasse von Korn kommt er trotz Blutsverwandtschaft nicht ran.
Mark Chavez hat ein Luxusproblem: Business-Verbindungen, bis der Arzt kommt, aber auch ein Umfeld, das ihn geprägt haben dürfte. Deswegen klingen Adema wie eine Korn-Kopie. Vielleicht einen Tick kommerzieller, mit einigen Highlights, die auf einer New Metal/Rock-Veranstaltung nicht besonders stören würden. "Giving In" ist so ein Song, der eigentlich alles sagt. Das ergibt eine Platte, die man haben kann, aber nicht zwingend haben muss. Eine klassische Fundgrube für ein Mixtape, das man jemandem aufnimmt, der sich auf besagtem Gebiet nicht besonders gut auskennt. Adema sind eine Band, die sich zur Zeit in dieser Form als Vorgruppe bei den üblichen Verdächtigen respektabel schlagen würde (und dies auch schon getan hat). Musikalisch merkt man ihnen an, dass einige Mitglieder vorher mit jetzigen Orgy-Mitgliedern zusammen gespielt haben, daher wundert einen auch die etwas poppigere Ausrichtung nicht wirklich. Ein bisschen weniger Konstruktion und mehr Originalität hätten daraus mehr machen können. Vielleicht klappt das ja mit dem zweiten Album.

Bewertung: 7/12

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