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0 Autor: Jörg Staude

The Suicide Machines - dto.

dto.

Drei Platten draußen und trotzdem noch nicht den richtigen Stil gefunden: The Suicide Machines aus Detroit springen jetzt auf den Lit/Blink 182-Zug auf.

Eigentlich müsste man diese Kapelle als Wellenreiter brandmarken und hassen. Ist aber schwierig, denn an einigen Stellen hat dieses Album richtig Klasse. Es macht Spaß. Der längste der 14 Songs („The Fade Away“) ist knapp drei Minuten lang und kommt mit seinen Streichern fast schon episch daher. Alle anderen sind prädestinierter Cabrio-PunkPopRock, mit packenden Melodien und zynischen Texten versehen (wie „Permanent Holiday“ oder „Too Many Words“). Ausnahme: Die Marilyn Manson-Verarsche „I Hate Everything“. Ich habe mich mehrmals dabei erwischt, das Album im Auto komplett mitzusingen, ohne überhaupt zu wissen, wen ich da gerade im Player hatte. Spricht für die Platte - und gegen die Band. Weil sie eben nicht den entscheidenden Wiedererkennungswert von Blink 182 oder Lit besitzt.

Bewertung: 8/12

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