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Circle Jerks - Oddities, Abnormalities And Curiosities

Oddities, Abnormalities And Curiosities



Vor etwa 15 Jahren waren es vor allem drei kalifornische Bands, die mit ihren Debütalben gravierenden Einfluß auf meinen Musikgeschmack und die restliche Musikgeschichte des zu Ende gehenden Jahrtausends nahmen: Black Flag, Dead Kennedys und die Circle Jerks (bitte nicht als Abwertung von X, Germs, Avengers, etc., mißverstehen). Jello Biafra und Henry Rollins zählen heute zu den geistigen Vätern einer ganzen Generation, denen man auch Reichtum und öffentliche Ausrutscher verzeiht. Keith Morris, Sänger jener Jerks, will endlich auch reich, berühmt und zickig werden, was natürlich sofort die Neider auf den Plan ruft. Daß ihr Comeback "Oddities..." ein absolut frisches und ehrliches Album ist, wird dann gerne übersehen. Da ist immer noch die alte Spielfreude und anarchische Angriffslust ("Brick", "Career Day"), gepaart mit einem ironischen Augenzwinkern, und die Ecken und Kanten, die sie wohl auch diesmal vor dem kommerziellen Rausch bewahren werden. Wenn Keith dann wieder frustriert jobben geht, ist das nicht zuletzt deine Schuld, geiziger Ignorant.

Bewertung: 11/12

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