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0 Autor: Michael Lorant

Ozzy Osbourne - Ozzmosis

Ozzmosis

Trotz der Ankündigung, nach "No More Tears" werde es eine weitere Öffnung des Osbourne'schen Metal-Spektrums geben, bleibt bei "Ozzmosis" im Grunde alles wie gehabt.

Es fehlen zwar die typischen Abgehnummern der 80er Jahre, dafür gibt es jedoch reichlich Querverweise auf das Midtempo-Material aus der "Bark At The Moon"-Phase. Auffällig zudem, wie häufig Ozzy nun die Balladen- bzw. Halbballaden-Form verwendet. Daß er diesmal so sauber singt, wie nie zuvor, macht zumindest für die Charttauglichkeit sehr viel Sinn. Von den wirklichen Heavy-Nummern knüpft der Großteil genau dort an, wo er mit dem Titelsong des Vorgängers "No More Tears" vor vier Jahren aufgehört hatte. Osbournes eigentliche Stärke liegt auch bei seinem siebtem Studiowerk darin, daß er trotz allem Bombast und Feinschliff immer noch unverwechselbar und leicht schräg daherkommt. So kann man den "Frank Mill des Heavy Metals" ohne schlechtes Gewissen für eine zweite Halbzeit durch die Boxen jagen.
4/5 Michael Lorant

Leserbewertung: 9.0/12

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