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0 Autor: Alana Vandekerkhof

The Wonder Years - The Hum Goes On Forever

The Hum Goes On Forever

Das verflixte siebte Album: The Wonder Years haben sich auf "The Hum Goes On Forever" ihren größten Ängsten gestellt. Das Ergebnis ist ihr bisher persönlichstes Album.

Die Pandemie, Depressionen und Zukunftsängste sind nur einige der Gegner, denen sich die Pop-Punk-Band auf dem Weg zu diesem Album stellen musste. Dabei geht es auf "The Hum Goes On Forever" vor allem um Sänger Dan Campbells Kampf gegen die Depressionen, die befeuert durch die Pandemie und die Geburt seines Sohnes in den vergangenen Jahren präsenter waren denn je. Schon im Opener "Doors I Painted Shut" besingt er mit den Worten "I don't want to die" den Versuch, trotz seiner Ängste für seine Kinder stark zu bleiben, während das melancholische Instrumental den ansteigenden Schmerz in seiner Stimme untermalt. In "Low Tide" thematisiert das Sextett hingegen die unsichere Lage in der Pandemie und den Verlust der vermeintlichen Normalität, zu dessen melodische Riffs Campbells Stimme beinahe ins Schreien kippt. Wie beim Vorgänger "Sister Cities" (2018) gibt es erneut vor Traurigkeit strotzende Balladen, die in "Summer Clothes" oder "Laura & The Beehive" an die ruhige Seite des Emo-Sounds der 00er Jahre erinnern. Im Unterschied zu "Sister Cities" schaffen The Wonder Years auf dem neuen Album jedoch eine ausgewogenere Mischung zwischen dieser Melodramatik und Ausbrüchen wie in "Old Friends Like Lost Teeth", wodurch "The Hum Goes On Forever" trotz seiner ernsten Thematik auch leichtere Momente bereithält.

Bewertung: 8/12

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