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0 Autor: Stefan Reuter

Hollywood Undead - Hotel Kalifornia

Hotel Kalifornia

Ein Aufenthalt im "Hotel Kalifornia" empfiehlt sich vorrangig Gästen, die wissen, worauf sie sich einlassen. Lobenswert: In Sachen Härte hat sich der Service deutlich verbessert.

Diese Rückbesinnung nach den beiden recht zahnlosen Teilen von "New Empire" wird vom Opener "Chaos" deutlich unterstrichen, besonders wenn Frontmann Johnny 3 Tears maximal breitbeinig verkündet: "I am the Alpha, the Omega, meet your maker/ You're all just empty souls and I'm your fucking savior!" "Hourglass" setzt auf Punk-Drumming, ergänzt um einen knackigen Breakdown, "City Of The Dead" schlägt in eine ähnliche Kerbe und liefert den knackigsten Refrain einer an Hooks nicht armen Platte. Diesen Highlights gegenüber stehen "Lion Eyes" und "Alright", die auch von Imagine Dragons stammen könnten. Nun ja. Ohnehin erinnert "Hotel Kalifornia" an ein Mixtape, auf dem dann natürlich auch der dämlich-unterhaltsame Club-Banger nicht fehlen darf. "Ruin My Life", LMFAO. "Happy When I Die" hingegen funktioniert am besten aus den Boxen eines tiefergelegten Autos. Wer auf diese Art Musik steht, hat also keinen Grund zu meckern – das gilt nicht zuletzt, wenn "Alone At The Top" und "Trap God" Dicke-Hose-Raps und -Riffs so geschickt vermischen, dass es am Ende doch mehr als Nu Metal ist. Da bleibt dann nicht mehr viel zu sagen außer: "Smoke 'em if you got 'em, motherfuckers/ Undead gang, gang, gang/ Now go tell everybody that hate us, yeah!" Spätestens jetzt dürfte klar sein, wer sich hier so gar nicht wohlfühlen wird.

Bewertung: 7/12

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