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0 Autor: Juliane Kehr

The White Stripes - Greatest Hits

Greatest Hits

Es waren einmal zwei vermeintliche Geschwister, die auszogen den Garage-Rock aufzumischen: Die Geschichte von Jack und Meg White klingt wie ein Rockmärchen und wie ein Märchen scheint sie ewig her zu sein. Daran ändert auch das erste Greatest-Hits-Album des Garage-Rock-Phänomens nichts.

Überraschungen bietet die Werkschau keine, alle Songs sind bekannt und waren bereits auf einem der sechs Studioalben zu hören. Verwunderlich ist das aber auch nicht, schließlich sind seit der Auflösung der Band bereits neun und seit der Veröffentlichung des Überhits "Seven Nation Army" bereits 17 Jahre vergangen. Das Kapitel ist abgeschlossen. Klassiker wie "Fell In Love With A Girl", "Hello Operator", "The Hardest Button To Button", "Blue Orchid" oder "Dead Leaves And The Dirty Ground" sind während dieser Zeit gut gealtert und triggern sicher den ein oder anderen nostalgischen Moment bei langjährigen Fans der Band. Weniger offensichtlich ist die Wahl des Marimba-Noise-Gewitters "The Nurse" vom 2005 erschienenen "Get Behind Me Satan" sowie des kindlich schrägen "Astro" vom 1999er Debüt "The White Stripes". Mit dem Dolly-Parton-Song "Jolene" und Dusty Springfields "I Just Don’t Know What To Do With Myself" ist die bei Jack White seit jeher gern bediente Sparte der Coversongs ebenfalls vertreten. "The White Stripes Greatest Hits" ist am Ende selbst wie ein gutes Märchen: Jeder kennt die Geschichte, hat sie tausendmal gehört und lauscht ihr doch immer wieder gerne, weil man sie früher so geliebt hat.

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