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Dead Quiet - Truth And Ruin

Truth And Ruin

Hinter Dead Quiet stecken Veteranen der kanadischen Szene. Ihr engagierter, metallischer Heavy Rock mit Orgelunterstützung ist am Ende aber etwas gleichförmig.

Eigentlich hätte der komische Kevin Keegan auch seine angebrochene Stand-up-Karriere ausbauen können - schon seine Ansagen zwischen den Songs bei den Auftritten seiner Band Barn Burner waren zum Schießen. Aber dann juckte es ihm doch in den Fingern und er gründete vor einigen Jahren Dead Quiet - die sich von Barn Burner nicht so sehr unterscheiden, außer, dass die Songs länger sind und eine Orgel Einzug gehalten hat. Und mit letzterer eben auch ein verstärkter 70s-Rock-Appeal. Leider wird nach "Dead Quiet" (2016) und "Grand Rites" (2017) die Orgel immer noch nicht dazu genutzt, wirkliche Akzente zu setzen. Das war bei den vermeintlichen Vorbildern Deep Purple anders. Bei Dead Quiet fungiert sie lediglich als Unterfütterung für zwei riffende Gitarren. Um sich von den Genre-Mitstreitern abzuheben, ist das zu wenig. Wobei man Dead Quiet nicht ankreiden kann, dass sie ihre Songs nicht mit Inbrunst und Energie angehen würden. Das tun sie, keine Frage. Es ist nur so, dass sich die Band erneut durch ihre häufig etwas zu langen Songs – fünf gehen über sechs, einer über neun und nur einer knapp unter fünf Minuten – ackert, die sich alle zum Verwechseln ähnlich klingen. Lediglich die Intros unterscheiden sich, und heraus fällt nur der getragene Titelsong mit seinem teils akustischen Arrangement und einem Cello.

Bewertung: 7/12

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