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Slow Crush - Aurora

Aurora
  • VÖ: 28.09.2018
  • Label: Holy Roar/Alive

Leserbewertung: 9.0/12

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Kommentare (1)

Avatar von Streck0 Streck0 28.09.2019 | 11:52

Schade, dass dieses Album es nicht in die Visions geschafft hat. Dann hätte ich es vielleicht etwas früher entdeckt. Slow Crush liefern auf ihrem Debutalbum eine krachig-verträumte Portion Shoegaze und Dreampop. Ganz nebenbei scheint mir das in weiten Teilen der Rockwelt ein zimelicher Trend zu sein, den wir hier in Deutschland gekonnt verschlafen haben während wie eh und je Punk und Metal breit getreten wurden und werden. Aber ich schweife ab. ;-) Ich bin auf Slow Crush aufmerksam geworden, weil Spotify mir den Titeltrack von Aurora in eine Playlist gepackt hatte. Sehr eingängiges Stück. Vielleicht etwas zu glatt, aber sehr nett. Zumindest hat es mich überzeugt, das Album anzuhören, was dann überraschenderweise doch deutlich mehr Ecken und Kanten hatte. Die Band demonstriert 34 Minuten lang in 8 Songs durchweg solides Songwriting und die Produktion finde ich sehr gelungen. Der Sound ist dicht, ohne dabei verwaschen zu klingen. Obwohl alles schön dröhnt und hallt, sind die einzelnen Elemente immer klar wahrzunehmen und formen ein homogenes Ganzes. Das haben andere Newcomer in dem Bereich (z.B. Westkust, Jaguwar, Agent Blå) schon deutlich schlechter hinbekommen. Alles in allem ist Aurora wahrscheinlich kein Album, dass die Welt verändern wird, aber wer etwas Sympathie für Shoegaze und Dreampop mitbringt, sollte ihm eine Chance geben. Und ich bleibe dabei, das Album hätte in VISIONS 307 mit einer Bewertung von mindestens 8/12 im Display gehört. ;-P

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