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0 Autor: Andreas Kellner

Beth Hirsch - Early Days

Early Days

„All I Need“ von Air war im letzten Jahr ein allgegenwärtiger Sommerhit. Die dazugehörige Stimme versucht nun daran anzuknüpfen und legt ein eigenes Album nach.
Mit Beth Hirsch hat das Dance-orientierte Label ‘K7’ nun erstmalig einen Künstler aus dem Bereich Singer/Songwriter in seine Familie aufgenommen. Nicht ganz unschuldig daran ist die Zusammenarbeit der Amerikanerin mit Air, auf deren Debütalbum zwei ihrer Kompositionen zu finden sind. „All I Need“ und „You Make It Easy“ stammen aus Beth Hirschs Feder, und ihre charismatische Stimme ist es, die den Songs den wesentlichen Charme verleiht. Letztlich trug Beth Hirsch damit sicher einen großen Teil zum Erfolg von „Moon Safari“ bei. Mit „Early Days“ legt sie nun ihren ersten eigenen Longplayer vor, der vollständig aus akustischen Songs besteht. Der gänzliche Verzicht auf elektronische Sounds unterstreicht jedoch nur die tragende Funktion ihrer unnachahmlichen Stimme. Gefühlvoll fängt sie abermals eine Stimmung ein, wie sie bereits „All I Need“ auszeichnete. Hört man beispielsweise „Life Of Mine“, die kommendene Single des Albums, scheint stets ein Sonnenaufgang zugegen zu sein. Auch „The More We Live“ ist ein Stück, wo sich Stimme und Song nahezu perfekt ergänzen. Kann aber ein Song mangels Orginalität mal die gefühlvolle Intonation nicht unterstützen, wirken einige Passagen dann doch ein bisschen zu folky und einfältig. Doch dies sind zum Glück große Ausnahmen auf dem mit gut 30 Minuten für ein Singer/Songwriter-Album erstaunlich kompakten Album.

Bewertung: 8/12

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