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Redd Kross - Beyond The Door

Beyond The Door

Kurzweiliges Power-Pop-Vergnügen mit der ewigjungen Band, die längst Rock-Geschichte geschrieben hat.

Sänger und Gitarrist Jeff McDonald ist jetzt 56 Jahre alt, sein Bruder Steven 52. Als sie mit Redd Kross 1982 mit dem Album "Born Innocent" debütieren, ist Jeff 19, sein Bruder gerade 15. 37 Jahre, sechs Alben und ein Comeback später ist die Band wieder präsent. Vor allem als Support für die Melvins, bei denen Steven – wie auch bei der Hardcore-Band Off! – derzeit Bass spielt. Für "Beyond The Door" hat er Schlagzeuger Dale Crover direkt mitgebracht. Nicht nur das. In den elf neuen Songs verstecken sich Anna Waronker (That Dog), Buzz Osborne (Melvins), Red-Hot-Chili-Peppers-Gitarrist Josh Klinghoffer und Pianistin Geré Fennelly, die nicht zum ersten Mal mit Redd Kross gemeinsame Sache macht. Das Ziel des neuen Albums sei es, dass alle darauf die beste Zeit haben, solange sie noch leben. Eine Party soll es ein – und so beginnt das Album bezeichnenderweise mit "The Party", Henry Mancinis Titelsong zum gleichnamigen Peter-Sellers-Klassiker. Auch der Rausschmeißer ist ein Cover: "When Do i Get To Sing My Way", der große 94er-Comeback-Hit der Mael-Brüder alias Sparks. Dazwischen ergehen sich die McDonalds & Co. in süßen Melodien, ihrer Vorliebe für die Beatles ("What's A Boy To Do?"), Rock’n’Roll ("Fighting") und Glam Rock ("Beyond The Door") oder eben dem Power-Pop der frühen 80er ("There’s No One Like You"). Mit "Fantástico Roberto" ist sogar eine Art Led-Zeppelin-Song dabei und "Punk II", das schätzungsweise seinen Arbeitstitel behalten hat, macht diesem halbwegs Ehre. Wir haben es also mit klassischer Redd-Kross-Wertarbeit voller Referenzen und zeitlosem Spielspaß zu tun.

Bewertung: 8/12

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