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0 Autor: Falk Albrecht

Mobb Deep - Hell On Earth

Hell On Earth

Gleich mit ihrem Debüt "The Infamous" sicherten sich Mobb Deep im vergangenen Jahr einen festen Platz an der Spitze der New Yorker HipHop-Zunft. Mit dem Nachfolger dürfte das Duo seine Position ausbauen können, denn qualitativ steht "Hell On Earth" dem Erstling in nichts nach. Der Rapstil von Havoc und Prodigy erinnert in positiver Weise an Nas, der dann auch aus der unmittelbaren Nachbarschaft stammt und bei "Give It Up Fast" als Gastrapper zu hören ist. Daneben werden unter anderem Method Man und Raekwon vom Wu-Tang Clan gefeaturet, was in etwa die Marschrichtung verdeutlichen dürfte: Nicht mehr ganz so trocken wie noch beim Debüt, immer noch recht sparsam und akzentuiert produziert, das Ganze aber effektiv und mit einem gewissen Hang zur Dramatik in Szene gesetzt. Angesichts der Tatsache, daß sich HipHop in diesem Jahr auch in Europa endgültig kommerziell etabliert hat, und nach Coolio, den Fugees und Nas selbst Xzibit mit dem gar nicht mal so hitverdächtigen "Paparazzi" auf den oberen Rängen der deutschen Charts zu finden ist, scheint die Annahme, daß auch Mobb Deep hierzulande demnächst ordentlich abräumen werden, nicht allzu vermessen. Mit einem Song wie "Still Shinin`" sollte der Weg in die Charts jedenfalls geebnet sein.

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