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0 Autor: Ingo Neumayer

Millencolin - For Monkeys

For Monkeys

„I’m twenty two, so far away from all my dreams, I’m twenty two, feeling blue." Was ist das denn?

Midlifecrisis mit Anfang zwanzig? Lost at 22? Ich weiß zwar nicht, welche Ziele sich die vier Schweden aus Örebro gesteckt haben, aber nach zwei Platten als der erfolgreichste schwedische ‘Rock-Act’ gehandelt zu werden, ist doch gar nicht mal so schlecht. Wurden die vier anfangs noch allerortens als ‘schwedische NoFX’ gehandelt, dürfte spätestens mit „For Monkeys" jedem Zweifler klar werden, daß auf der Schublade, in die diese Scheibe reinkommt, einzig Millencolin und nichts anderes steht. Insgesamt etwas poppiger, der Core ist mehr mellow als Melody, macht es einfach Spaß, diesen Jungs zuzuhören: ein paar Auflockerungseinlagen wie Hammondorgel oder die unvermeidbaren Ska-Beats - wer solche Melodien ersinnt, kann kein schlechter Mensch sein. Wenn das mit dem vielbeschworenen richtungsweisenden dritten Album wirklich stimmt, müssen sich einige Leute warm anziehen. Einen ‘Epitaph’-Deal für Nordamerika haben sie schon...

Leserbewertung: 9.8/12

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