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0 Autor: Wolf Kampmann

Rollins Band - Come In And Burn

Come In And Burn
  • VÖ: 24.03.1997
  • Label: Dreamworks
  • Erschienen in: VISIONS Nr. 55 - Schönheit der Ausgabe

Welch eine Band! Und welch ein Sänger!

Spätestens mit diesem Album dürfte klar sein, dass die Rollins Band keine beliebig um einen shoutenden Poeten gruppierte Handvoll Musiker ist. Ebensogut könnte die Gruppe Gibbs Band heissen - gerade der Bassist lässt auf "Come In And Burn" die Hölle los. Die Zeit des Wartens seit "Weight" hat sich also gelohnt. "Inhale Exhale" ist die Hymne des ausgehenden Jahrtausends, eine Mantra, die Rollins beinahe den Kopf gekostet hätte. Er selbst ist stiller geworden, nicht was seine Stimme, wohl aber was seine Themen betrifft. Er sagt der Welt nicht mehr den Krieg an, sondern wird intimer, persönlicher und offener. Die ultralangen Tracks früherer Alben fehlen. Dafür steckt jede einzelne Note bis zum Bersten voll mit Energie. Ein Album, das bis zum Äußersten reduziert, aber dafür frei von jeglicher Redundanz ist. Dieser Rollins ist ein neuer Rollins, kompromisslos und präsent wie eh und je, nur auf einem anderen Schlachtfeld aktiv. Schlagt mich tot, aber es ist der beste Rollins, den es je gab!

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