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0 Autor: Sascha Krüger

Cass McCombs - Catacombs

Catacombs

Zwischen Jason Mraz ohne Pop, Damien Rice ohne das Regenwetter und Fleet Foxes ohne Mittelalter.

Sein viertes Album ist tief verwurzelt in der Tradition. Schon klanglich, wirkt es doch wie ein Album aus den späten 70ern, als Folk noch etwas zu sagen hatte. Spartanisch und doch dicht, sinniert Combs eher über seine transzendentalen Melodien als dass er singt. Hinzu gesellen sich eine Akustikgitarre, dezentes Schlagwerk und gelegentlich ein Kontrabass oder eine Lap Steel. Seine Version von Folk, die stilistisch ebenso amerikanisch wie britisch klingt, hat etwas angenehm Meditatives: Die Songs mäandern vor sich hin wie das ewige Auf und Ab in einer Lavalampe. Dazu muss man fraglos in der Stimmung sein; will man sich indes von so kauzig wie minimalistisch arrangierten Song-Kleinoden wegtragen lassen, so ist dies als eine echte Empfehlung zu verstehen.

Bewertung: 9/12
Leserbewertung: 8.0/12

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