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0 Autor: Daniel Hofmann

U.S. Bombs - War Birth

War Birth

Irgendwie scheint es den ‘77er Punkrockfetischisten U.S. Bombs ein wenig langweilig zu werden, konnte man doch bereits mit der diesjährigen Mini-LP „Never Mind The Opened Minds - Here’s The U.S. Bombs" ein neues Lebenszeichen vernehmen. „War Birth" ist trotz des Labelwechsels von ‘Alive’ zu ‘Hellcat’ eindeutig als ein Album der U.S. Bombs zu erkennen. Wie eingangs angedeutet, schwelgen sie hoffnungslos in Erinnerungen aus dem Jahre ’77, suhlen sich textlich in Drogen-, Party- und Verliererthematik, und stellen ganz nebenbei das beste in Sachen alter Englandschule dar, was der Planet zu bieten hat: niemals zu prollig (obwohl das Backcoverfoto mit dem reichlich tätowierten und in zwei Mikrofone schreienden Sänger Duane Peters anderes verspricht), dafür aber mit leichten, kalifornischen Singalong-Stücken ausgestattet, die bereits nach einmaligem Durchlauf überzeugen. Kurz gesagt: Wer sich mit den New York Dolls, den Dead Boys und vor allem mit English-styled US-Punkrock (welch Widerspruch) anfreunden kann, wird in den U.S. Bombs seine neuen Favoriten finden. Grandios!

Bewertung: 9/12

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