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0 Autor: Sascha Krüger

White Lies - To Lose My Life...

To Lose My Life...

Auf eine alberne Mischung aus Interpol, Kaiser Chiefs und Bruce Springsteen hat die Welt wohl eher nicht gewartet.

Dort platziert sich das Londoner Trio mit seinem Debüt: Man adaptiert die mystische Düsternis des Neo-Wave und legt ein paar Refrains aus der Rock-Konfektionsabteilung drüber. So weit, so unnötig. Wenn dann noch Stadion-Getue und ein irre lakonischer, wohl als gewollte Coolness missverstandener Gesang hinzukommt und das Ganze zudem mit ekligen 80er-Keyboards zugepampt wird, wird glatt der Trend-Hund in der Pfanne verrückt. Schon länger klang kein Debütalbum mehr derart berechnend auf die Bedürfnisse einer vermuteten Styler-Zielgruppe hinproduziert. Dabei war das pure Zusammenklauben von sich als erfolgreich erwiesenen Bausteinen noch nie dazu geeignet, einem Künstler eine Identität zu verschaffen. Kurzum: Grundweg verzichtbar, das Ganze.

Bewertung: 3/12
Leserbewertung: 9.7/12

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