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0 Autor: Jörg Staude

Shinedown - The Sound Of Madness

The Sound Of Madness

Post-Grunge-Metal. Als wäre nichts gewesen. In der Hitze von Florida scheint sich Musikhistorie zu konservieren.

"The strongest whiskey Kentucky can make", heißt es in

"What A Shame". Eine weitere Halbballade mit Stadion-Appeal. Es ist das dritte Album

von Shinedown, sie wollen es wissen. Spielen wie die Großen, posen wie die Großen...

Rob Cavallo (u.a. Green Day, My Chemical Romance) hat produziert, Chris Lord-Alge

abgemischt, die Boxen in den SUVs im Mittleren Westen werden es ihm danken.

Mischmaschmetal zwischen Disturbed und Nickelback, vorgetragen mit kehliger

(Whiskey?)Stimme; den roten Faden findet man auch bei näherem, mehrmaligem Hören nicht.

Gerade läuft "Breaking Inside", eine dieser Scorpions-Balladen, die auch 3 Doors Down

so gut kopieren können, perfektioniert mit schmalzigen Herzschmerz-Chorus-Klimax, dann

zum banalen Schluss "Call Me", ein Akustik-Bohlen, so platt wie nichtssagend. Puh.

Bewertung: 5/12

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