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    The Wolfmen
    Modernity Killed Every Night

    VÖ: 29.08.2008 | Label: Damaged Goods/Cargo
    Text: Patrick Agis-Garcin
    6 / 12

    Zwei ehemalige Ameisen tarnen sich im Wolfspelz, bleiben aber nach wie vor Party Animals.

    Die Rede ist von Marco Pirroni und Chris Constantinou, die sich erstmals in den frühen 80ern als Mitglieder der glamourösen New-Wave-Popper Adam & The Ants über den Weg liefen. Ihr Debüt als Wolfmen versteht sich als augenzwinkernder Soundtrack fürs samstagabendliche Ausgehprogramm und lehnt sich in seiner ausgelassenen Überdrehtheit zwar an die eigene Vergangenheit an, erinnert aber auch an die gegenwärtige Britpop-Sause der Kaiser Chiefs. Leider gelingt es den Herren in ihren späten 40ern nicht mehr permanent, jenes dringend benötigte Quäntchen juvenilen Elans aufzubringen, das diese Musik so dringend benötigt. In ihren besten Momenten empfehlen sich die ergrauten Wölfe somit als unterhaltsame Begleiter durchzechter Nächte, in anderen wirken sie wie ein fußlahmer Altherrenverein, der noch mal so richtig einen drauf machen will.