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0 Autor: Matthias Möde

Superpunk - Why Not?

Why Not?

Superpunk erleben ihr natürliches High und finden alles gut. Da stimmt man gerne ein und wippt mit. Warum auch nicht?

Gerade noch hatten Superpunk alles für gut befunden, nun bereuen sie schon wieder alles. Von einem Song auf den nächsten. Und immer: alles. Ein neuer Generalisierungszwang? Nein, wer weiterhört erfährt, dass die Band auf ihrem vierten Album keiner Zwangsneurose erlegen ist und auch anders kann. Wenn man ihnen eine Krankheit attestieren müsste, dann bitte schön eine mit dem Titel "Sven Väths der deutschsprachigen Rockmusik". Auch wenn man musikalisch rein gar nichts gemein hat, stimmt doch eines überein: die gudde Laune. Denn die ist selbst dann noch vorhanden, wenn es Sänger und Texter Carsten Friedrichs mal nicht so gut geht. Und ansteckend ist sie sowieso. Nach wie vor. Denn nach wie vor setzen Superpunk auf ihren nimmermüden Mix aus 60s-Beat und Northern SoulSoulSoul, der alles mit- oder einreißt. Zum Beispiel die Grenzen Hamburgs, die man verlässt, um sich an den hohen Gebäuden und der Schnelligkeit New Yorks zu ergötzen. Zwischenzeitlich feiert man zünftige Partys in München, inklusive Verlobungen und Wirtshausschlägereien sowie den beiden Gegenpolen Franz-Josef Strauß und Disneyland. Und wenn alles nicht mehr hilft, dann trinkt man sich seine Umwelt eben schön. Ganz schön superpunk. Da weiß man nie so genau, was man dem Quintett nun glauben darf und was besser nicht. Aber warum nicht auch mal Fünfe gerade sein lassen?!

Bewertung: 8/12
Leserbewertung: 10.5/12

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