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0 Autor: Jörg Staude

Ozzy Osbourne - Black Rain

Black Rain

Respekt. Ozzy hat seine beste Leistung seit „No More Tears“ abgeliefert, indem er mehr Pop und Groove zugelassen hat. Außerdem klingt er endlich so alt, wie er ist.

Die ersten beiden Songs sind vertonte Drohungen: "Not Going Away" und "Don’t Wanna Stop". Typische OO-Stampfer, nichts Neues. Dann der Titelsong, ein Didgeridoo, orientalische Melodeien, komplexes Arrangement, Endzeitstimmung. Ozzy macht Ernst. Wären nicht die unsäglich stereotypen Balladen "Lay Your World On Me" und "Here For You", man könnte dieses Album ohne Ausnahme jedem Heavy-Metal-Fan empfehlen. Bestechend die Rhythmus-Sektion (Ex-Faith-No-More-Drummer Mike Bordin und Ex-Rob-Zombie-Basser Rob "Blasko" Nicholson), die sich in "God Bless The Almighty Dollar", "Civilize The Universe" und v.a. im Prunkstück der Platte, "Trap Door", ausnahmsweise mal nicht langweilen müssen, sondern auszeichnen können. Weiterer Pluspunkt: Ozzys Stimme klingt nicht so gebügelt wie auf den Vorgängern, er scheint sich mit seinem Alter abgefunden zu haben, sein Markenzeichen kratzt und kippt oft; authentischer geht es nicht, das könnte auch live sein. Auch gut: Es sind nur zehn Songs, und die reichen allemal. Wenn man dann noch die Balladen weg lässt...

Bewertung: 9/12
Leserbewertung: 5.5/12

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