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Moby - Go – The Very Best Of Moby

Go – The Very Best Of Moby

Es ist fast so, als bekäme man einen Werbeblock als Album vorgesetzt. Mensch, Moby, wie viele Millionen musst du mit den Songs deiner letzten drei Alben "Play" (1999), "18" (2002) und "Hotel" (2005) verdient haben?

Nicht nur, dass sich die Alben bestens verkauft haben, du hast auch noch alle Songs an die Werbung verkauft. Deshalb fällt es schwer, "Go – The Very Best Of" wirklich ernstzunehmen. Mal abgesehen davon, dass mit 54 Minuten die Spielzeit bereits vorbei ist, aber Songs wie "Run On", "Bodyrock" (beide auf "Play") oder auch deine Coverversion von Mission Of Burmas "That's When I Reach For My Revolver" (auf dem 96er-Rockalbum "Animal Rights") hier fehlen. Du als alter Hardcore-Recke, der mit den Vatican Commandos Krach gemacht hat, musst doch wissen, dass Leute was für ihr Geld haben wollen. Das müde Stück exklusiver Plastikpop "New York, New York" (feat. Debbie Harry) reicht nicht. Buh.

Leserbewertung: 12.0/12

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