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0 Autor: Jörg Staude

Hellyeah - Hellyeah

Hellyeah

Die Welt braucht mehr Metal. Ohne Metal ist sie zu freundlich. Also haben sich fünf Veteranen zusammengetan und das gemacht, was sie am besten können: Metal.

Vinnie Paul sagt, es sei die beste Therapie nach dem Tod seines Bruders Dimebag Darrell und seiner zweijährigen Pause als Musiker gewesen. Ein größeres Kompliment kann man dieser Platte nicht machen. Auch wenn die Songs so klingen, als seien sie auf dem letzten Ozzfest im Tourbus von Ozzy geschrieben worden, während der Meister mit Black Sabbath auf der Hauptbühne stand. Bei Hellyeah klingt sogar der Name spontan (die erste Wahl war Alcolhol, daraus wurde dann nur der Song "Alcohaulin' Ass", der genauso klingt, wie er sich anhört). Das bringt uns zu den Fakten: Chad Gray (v) und Gregg Tribbett (g) von Mudvayne sowie Jerry Montano (b) und Tom Maxwell (g) von Nothingface spielen zusammen mit Vinnie Paul in einer Band, sie nehmen in Texas auf. Erstaunt, dass Songtitel wie "GodDamn", "Rotten To The Core" oder "Waging War" dabei rauskommen und 75 Prozent der Jungs Cowboyhüte tragen? Und warum sind all diese Nebenprojekte spannender als die Hauptbands? Vielleicht sollten Hellyeah mal mit Down touren. Das wäre wirklich spannend.

Bewertung: 9/12

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