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Unearth - III: In The Eyes Of Fire

III: In The Eyes Of Fire

Hölle, ick hör dir trappsen. Unearth holen zu dem Schlag aus, mit dem sonst nur Bud Spencer alle K.O. haut.

Das letzte Mal tief Luft Holen fällt flach. Unearth verzichten auf Introgeplänkel und schlagen zu. Humorbefreit, brutal. Wer Produzent Terry Date (Soundgarden, Pantera) an sein Material lässt, will auch keinen Wavepop aufnehmen. "III: In The Eyes Of Fire" lebt in der Mitte des Hurrikans, den "The Oncoming Storm" prophezeite. Wer glaubt, dass ihrem Metalcore keine Facetten mehr abzugewinnen wären, irrt. Unearth schmeißen die cleanen Gesangsparts raus – Weichmacher. Reduzieren den Core-Anteil, ersetzen ihn durch Trash (scheppert besser). Und perfektionieren die Breaks zwischen Doublebass, Core und Metalgitarren: Killswitch Maiden. Verpackt in eine Produktion, die noch tighter als der Vorgänger aus den Boxen schlägt. In Sicherheit wähnt man sich nie. Fängt "March Of The Mutes" noch mit einer lupenreinen Maiden-Verbeugung an, kippt der Song binnen einer Millisekunde in fieses Pantera/Integrity- Gekloppe. "Giles" geht den Weg konsequent andersrum: Der Steg zwischen Luftgitarre und Headbangen ist schmaler denn je. So konsequent angepisst zu sein und es nicht monoton werden lassen, das schaffen nur wenige.

Bewertung: 9/12

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