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0 Autor: Daniel Undorf

Ultraspank - dto.

dto.

Um es vorwegzunehmen: Ultraspank sind bestimmt keine Band, der man nachtrauern würde, würden sie sich nach ihrer ersten Platte auflösen. Die fünf Amerikaner spielen harte Musik, die ein wenig an die Deftones erinnert, denn gerade was den sehr eintönigen Gesang angeht, hat Sänger Pete Murray viel mit Chino Moreno gemein. Ultraspank passen sich mit ihren Songs dem Trend in harter Musik an, indem sie auf Computer-Effekte zurückgreifen. Diese stehen zwar nicht gerade im Vordergrund, verdeutlichen uns aber bei Stücken wie „Butter“ oder „Sponge“, in welchem Jahr wir uns befinden. Gerade letzteres Stück zeigt, wozu die Band fähig ist. Als besonders herausragend sind auch die Songs „Suck“ und „Worn“ zu erwähnen, die mit wunderschönen Gesangsmelodien zu überzeugen wissen. Produzent David Bottrill verstand es, dem Album einen sehr homogenen Sound zu verpassen, was dem Wiedererkennungswert der Band bestimmt zuträglich ist, dem Hörer jedoch einiges an Konzentration abverlangt, denn bei oberflächlichem Hören klingen die Stücke alle ziemlich gleich. Dieses Album wird man wohl einige Male mit Genuß hören, um dann zu der Überzeugung zu kommen, daß es mehr als genug solcher Bands gibt.

Bewertung: 9/12

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