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0 Autor: Jörg Meier

Pizzicato Five - Playboy & Playgirl

Playboy & Playgirl

Die unerträgliche Leichtigkeit... ‘Wir-sind-so-gut-gelaunt’ steht bei Pizzicato Five immer noch im Vordergrund, wirkt mittlerweile aber sehr aufgesetzt. Fast könnte man meinen, diese Tracks seien eine langweilige Ansammlung von Restideen. Der Opener heißt „La Dépression“, enthält aber nichts anderes als luftige Glückseligkeit. Neu sind die Bläser-Einsätze, beispielsweise bei „A New Song“, die sehr glatt runtergespielt sind und nie schräg werden. Dieses Album verpufft ohne Rückstände - außer einer Nervenkrise ob der Vielzahl an tambourin-untermalten Songs. Das japanische Gequatsche in den Stücken, das früher aus Gelächter oder Kinderchören bestand, was einfach entzückend wirkte, wird jetzt vom Mastermind Yasuhara Konishi gequasselt. Öde. Dennoch gibt es auch gute Seiten an diesem Album: „Such A Beautiful Girl Like You“ ist ein ruhiges, ungewöhnliches Stück, das durchaus aus der Anreihung der fröhlichen Gesänge ausbricht. Betrachtete man dieses Album als Maxi-Auskopplung, würde man die Essenz dessen, was wir hier als neu verkauft bekommen, in „Week-End“ wiederfinden, dem kleinen Höhepunkt unter all dem Bla. Einfach Schade.

Bewertung: 3/12

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