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27.05.2005 | 13:56 0 Autor: Oliver Uschmann RSS Feed

Narben zu Büchern

Mit den Red Hot Chili Peppers legte er einen Grundstein für die Rockmusik der Neuzeit. Jetzt erzählt Anthony Kiedis in der Autobiografie "Scar Tissue" aus seinem heftigen Leben.

Als Kind von Hippie-Eltern wurde Anthony Kiedis schon mit Zwölf in das Love, Sex & Drugs-Leben der Künstlerszene von Los Angeles eingeführt. Der frühe HipHop ermutigte ihn dazu, sich auch ohne das Stimmvolumen eines Freddie Mercury als Sänger probieren zu dürfen, und als sich Anfang der 80er Jahre die Urformation der Red Hot Chili Peppers gründete, war noch nicht abzusehen, dass Funk, Groove, Sprechgesang und Slap-Bass die Wurzeln für den Crossover legen und die Peppers ganze Generationen von Bands beeinflussen würden.

Die steile Karriere als Protagonisten der 90er Jahre, in denen "Alternative Rock" in allen Variationen zum "Overground" wurde, war für Kiedis in jeder Hinsicht exzessiv. Drogenrausch, Sexrausch, Selbstzweifelrausch. Clean für sechs Jahre, dann – auf dem Höhepunkt des Erfolges – wieder ein Rückfall. Bedingungslosigkeit in jeder Hinsicht.

Die Autobiografie erzählt auch von bedeutsamen Weggefährten wie Kurt Cobain, Eddie Vedder, Rick Rubin oder Sophia Coppola und ist zugleich ein Dokument der Musikszene der amerikanischen Westküste, die neben den Red Hot Chili Peppers u.a. Nirvana, Pearl Jam, Foo Fighters, Suicidal Tendencies und Jane's Addiction hervorgebracht hat.

Co-Autor des Buches ist Larry Ratso Sloman, der auch schon einer Autobiografie von Bob Dylan Geburtshilfe geleistet hat.

In unserer Verlosungsecke gibt es drei Exemplare des bei 'KiWi' erschienenen Buches zu gewinnen.

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