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21.12.2004 | 13:43 0 Autor: Falk Albrecht RSS Feed

Stay in Trouble

News 4920Trotz derzeitiger Trennung der Libertines: Carl Barat und Pete Doherty haben auch ohne einander genug Ärger.

Was wäre eine Woche ohne Ärger um The Libertines? Selbst wenn Pete Doherty und Carl Barat momentan getrennte Wege gehen, beherrschen sie mit ihren neuen Projekten die Schlagzeilen.

Carl Barat etwa hätte einfach mal googlen sollen, bevor er seiner neu formierten Allstar-Band einen Namen gab. Dann nämlich hätte sein gemeinsames Projekt mit Tim Burgess (The Charlatans), Martin Duffy (Primal Scream) und Andy Burrows (Razorlight) wohl nicht den Namen The Chavs verpasst bekommen. Genau dieser Name nämlich ist längst von einer anderen Band besetzt - die auch noch aus Großbritannien kommt.
Deren Sänger Tom Urzi nutzte natürlich die Gunst der Stunde, um auf seine Band, die alten Chavs, aufmerksam zu machen. Beim britischen Radiosender XFM beschwerte er sich über die unrechtmäßige Verwendung des Bandnamens und kündigte rechtliche Schritte an. Allerdings verstieg er sich auch auf eine wenig erfolgversprechende Idee: Beide Chavs sollten gemeinsam auftreten - und dann die Zuschauer entscheiden lassen, welche Band den Namen eher verdient habe. Angesichts der wohl weitaus größeren Anhängerschaft von Barat und Co. dürfte sich eine solche Aktion wenig vorteilhaft für Urzis Band auswirken.

Etwas handfester geht es derweil traditionell bei Pete Doherty zu. Vorgestern beispielsweise musste er sich nicht einmal zeigen, um bösen Ärger zu provozieren. Eigentlich nämlich hätte Doherty mit seinem neuen Projekt Babyshambles im Londoner 'Astoria' auftreten sollen. Anberaumt war die Show für Mitternacht, als sich die Band auch um zwei Uhr nachts noch nicht blicken ließ, kam es zu gewalttätigen Auschreitungen seitens der Fans. Zwischen 150 und 200 Konzertbesucher sollen die Bühne gestürmt und alles kurz und klein geschlagen haben, darunter das Schlagzeug der Band.
Alls die Polizei eintraf war allerdings wieder Ruhe im Karton, zu Verhaftungen kam es nicht. Ein Statement von Doherty ist bislang nicht überliefert.

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