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30.01.2004 | 14:28 0 Autor: Jens Mayer RSS Feed

Verkaufszahlen geschönt?

Das amerikanische 'Def Jam'-Label sieht sich einem 22 Millionen Dollar-Prozess gegenüber. Eine ehemalige Angestellte beschuldigt die Plattenfirma durch geschönte Verkaufszahlen die Charts beeinflusst zu haben.

Theresa Rossi wirft dem von Russel Simmons gegründeten Hip Hop-Label (Jay-Z, LL Cool J, DMX, Method Man) vor, mit Hilfe der Marketingfirma 'Giaco Entertainment' bestimmte Plattenläden mit kostenlosen CDs versorgt zu haben, um die Verkaufszahlen der Alben zu manipulieren. Einzelhändlern die sich mit dieser Praxis nicht einverstanden erklärt hätten, habe man mit verzögerten Plattenlieferungen gedroht.

Nachdem ein Artikel der L.A. Times dem Phänomen der aufgeblähten Verkäufe auf die Schliche gekommen sei, hätten 'Def Jam'-Präsident Kevin Liles und die Marketingfirma von Joe Giaco versucht ihre Aktivitäten zu verschleiern.

Der Rechtsanwalt von Joe Giaco erklärt die Beschuldigungen für "offenkundig unwahr".

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